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Wilmas wilde Worte

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Des Trainers Haupthaar wird zunehmend grauer

24.11.2008
Eine ausgesprochene Vorliebe für Fünf-Satz-Spiele hat die Mannschaft von Rhein-Main Volley in dieser Saison entwickelt. In ihrem fünften Saisonspiel über fünf Sätze landeten die "Volleys" in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, in Sachsen ihren vierten Erfolg. Vor rund 400 Zuschauern in der Margon Arena besiegten die Hessen den VC Dresden nach 108 Minuten 3:2 (15:25, 25:22, 25:19, 22:25, 15:10) und verteidigten somit den zweiten Tabellenplatz.

Wie schon so häufig in dieser Spielzeit verschliefen die Jungs von "RMV"-Trainer Thilo von Hagen den Auftakt. "Der erste Satz war wieder einmal eine Katastrophe. Langsam muss man sich mal überlegen, woran das liegt", zürnte von Hagen. Die mittlerweile fast schon chronische Schwäche seiner Schützlinge in der Anfangsphase kann sich der 37-Jährige nicht erklären. Auch im zweiten Satz lagen die Gäste in Rückstand, bis Carlo Wiese beim 4:7 für Jan Dörmer auf der Außenposition in Spiel kam. Mit vielen guten Aktionen und wichtigen Punkten trug Wiese maßgeblich dazu bei, dass die Hessen die Partie drehten und mit 2:1-Sätzen in Führung gingen.

Doch nachdem der vierte Satz wieder verloren ging, musste wie schon in der vergangenen Woche gegen SV Schwaig der Tiebreak die Entscheidung bringen. Hier bewiesen die Hessen einmal mehr Nervenstärke und lagen schnell 8:4 vorn. . Kurioser Weise wurde die Partie durch einen Strafpunkt entschieden. Beim Stand von 14:10 erzielten die Sachsen zwar einen Punkt, doch der anschließende provokante Jubel in Richtung der Angereisten bescherte den Dresdnern einen Strafpunkt, der dem unterhaltsamen Spiel ein Ende setzte. "Wir hätten auch ohne den Strafpunkt gewonnen", betonte von Hagen. Neben Wiese lobte der "RMV"-Coach vor allem Mittelblocker Jakub Strelczyk, der eine starke Leistung bot und im zehnten Saisonspiel seine ersten Asse schlug. Trotz der extremen Formschwankungen während der Begegnung konnten die "Volleys" erneut die Halle als Sieger verlassen, doch allzu oft sollten die Hessen die Nerven ihres Trainers nicht strapazieren. Denn: "Mit jedem solcher Spiele werden meine Haare ein wenig grauer", so von Hagen.
Quelle: Main-Spitze
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1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
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12. TSV Friedberg16:36
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