|
24.09.2010
|
|
Erfahrungsgemäß gab es für Rüsselsheims Volleyballer in den vergangenen Jahren im Osten der Republik selten etwas zu holen. Das soll sich nach Möglichkeit an diesem Samstag ändern, wenn die TG Rüsselsheim in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, bei den L.E. Volleys aus Leipzig antreten muss (19 Uhr/Sporthalle Brüderstraße).
|
In der vergangenen Spielzeit bezog das Vorgängerteam der Turngemeinde, Rhein-Main Volley, gleich zwei empfindliche 0:3-Klatschen gegen die Mannschaft aus Sachsen. „Das ist ein ganz anderes Team als Dresden“, weiß auch TG-Trainer „Claude“ Weber um die Qualitäten der Leipziger Volleyballer. Besonders im Angriff sieht der frühere Erstligaspieler die Stärken bei der Mannschaft von Trainer Steffen Busse. Mit Diagonalangreifer Erik Wichert hätten die Leipziger einen der stärksten Angreifer der Spielklasse in ihren Reihen, zollt Weber dem 1,99 m langen „Lulatsch“ großen Respekt.
Als Schwachpunkt machte Weber die Annahme der Sachsen aus; dort seien sie nicht so stabil. „Unser Ziel muss es sein, Leipzig mit guten Aufschlägen zu ärgern“, sagt der TG-Coach, der am Samstag auf die bewährten acht Stammkräfte zurückgreifen kann. Die lange Anreise nach Leipzig stelle natürlich ein Handicap dar. „Aber so ist das Leben in der zweiten Liga nun mal. Damit müssen die anderen Mannschaften ja auch aller klarkommen. Deshalb werden wir es auch nicht darauf schieben, wenn wir dort verlieren sollten“, will Weber keine Ausreden gelten lassen. Das Spiel gegen Mendig, das seine Mannschaft knapp mit 2:3 Sätzen verloren hatte, mache ihm Mut. Hier hätten seine Schützlinge bewiesen, dass sie mit den Topteams der Liga mithalten können. Und wer weiß - vielleicht kann die TG am Samstag ihren „Ostfluch“ ja ablegen...
|
|
Quelle: Main-Spitze
|