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21.02.2011
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Wer eine Woche vorher in der Walter-Köbel-Halle das Spiel gegen den TV Waldgirmes gesehen hat, erlebte am gestrigen Sonntag eine Art Déja-vu. Die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim legten auch diesmal gegen die VolleyYoungStars (VYS) Friedrichshafen mit 2:0 Sätzen souverän vor, um dann den dritten Durchgang abzugeben und im vierten wieder klar die Oberhand zu behalten. An ihrem neuerlichen 3:1-Erfolg bestanden wenig Zweifel.
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Die rund 200 Zuschauer sahen eine solide aufspielende Heimmannschaft, die die schwächer als erwartet agierenden Gäste vom Bodensee nur im dritten Durchgang mithalten ließen. TG-Coach Claude Weber war am Ende der neunzigminütigen Partie zufrieden: „Das war eine sehr ausgeglichene und solide Leistung von uns.»
Keinen mochte der Trainer hervorheben. Alle seine sieben durchspielenden Akteure - Simon Forster blieb wegen Schulterbeschwerden auf der Bank - trugen ihren Teil zum elften Sieg im 19. Spiel bei. Auch Jens Blöcher war diesmal wieder daran beteiligt. Da Jakub Strzelczyk kurzfristig ausfiel, sprang der langjährige Zweitligaspieler der Turngemeinde im Mittelblock ein und machte seine Aufgabe gut. Claude Weber fiel jedenfalls auf, dass seiner Mannschaft insgesamt mehr Blockpunkte gelangen als sonst.
Aber auch in allen anderen Elementen zeigten die Gastgeber in den ersten beiden Sätzen eine ordentliche Leistung mit einer sehr geringen Fehlerquote und einer effektiven Chancenverwertung am Netz. Im Gegensatz zu den jungen Friedrichshafenern, die in Angriff wie Aufschlag immer wieder patzten.
Im dritten Durchgang jedoch, als sie nichts mehr zu verlieren zu haben schienen, spielten sie befreiter auf, punkteten konsequent aus der Annahme heraus mit forschem Tempo und blockten mit ihren groß gewachsenen Talenten immer wieder Bälle ab. Die Rüsselsheimer schalteten dagegen einen kleinen Gang zurück und hatten über 7:9, 17:17 und 21:21 prompt mit 22:25 das Nachsehen.
Durch eine taktische Umstellung (Weber: „Wir haben jetzt auf andere Spieler aufgeschlagen“) rissen die Gastgeber den vierten Abschnitt aber früh an sich. Eine 8:5-Führung gaben sie nicht mehr aus der Hand. Bei 13:12 und 20:18 war Friedrichshafen zwar dran, doch ließ sich der Tabellensechste den Sieg nicht mehr nehmen.
Johann Löwen war übrigens trotz weiter anhaltender Achillessehnenprobleme wieder einer der Hauptpunktelieferanten. Allerdings verteilten sich die Punkte im Angriff auch stark auf Kapitän Tim Wacker auf der Diagonalposition und auf Außenangreifer Christian Hesse.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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