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07.11.2009
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Die Nummer 10 von rhein-main volley gehört gleich mehreren gefährdeten Randgruppen an: Carlo Wiese lebt nicht nur als Norddeutscher in Hessen und fungierte zeitweise als (Aushilfs-)Libero beim Volleyball – Er ist auch noch Banker, genauer gesagt Derivatehändler. Deswegen möchten wir ihm und seiner Sicht der Dinge an dieser Stelle ein Forum bieten. Moin, Moin! Das wieder einmal bevorstehende Aufeinandertreffen mit den Kollegen aus Kriftel habe ich zum Anlass genommen, auf meine doch schon recht lange Volleyballkarriere zurückzublicken, und dabei Erschreckendes festgestellt: Noch nie ist es mir bisher gelungen, beide Lokalderbys in einer Saison zu gewinnen! Weder an meinen früheren Stationen in Bremen und Kiel, noch im vergangenen Jahr hier in Rüsselsheim, als wir zweimal knapp mit 2:3 gegen die Krifteler verloren haben. Da bin ich nur froh, dass ich kein Dortmunder oder Schalker Fußballer bin, dann hätte ich mit so einer Bilanz wohl schon auswandern müssen. Trotzdem habe ich mir fest vorgenommen, meinen Derby-Komplex 2009/10 endlich zu besiegen. Immerhin ist Kriftel, anders als noch in der Vorsaison, diesmal zumindest kein Tabellennachbar. Und das soll möglichst auch so bleiben. Als Börsianer habe ich jedoch erkannt, dass die TuS-Aktie keinesfalls unterschätzt werden darf. Schließlich hat sich die Mannschaft zuletzt fast analog zu den Aktienmärkten entwickelt. Nach anfänglicher Underperformance gab es ein überraschendes Zwischenhoch durch den Auswärtssieg in Leipzig. Mit Erfolgen im Pokal und der knappen Fünfsatzniederlage zuhause gegen Dachau stand dann die Konsolidierung an – bevor gegen uns hoffentlich der Einbruch kommt… Wenn ihr mithelfen wollt, dass ich erstmals eine Saison ohne Derby-Pleite überstehe, füllt ihr also zahlreich die Tribüne und zeigt, wo die Nummer eins im Rhein-Main-Gebiet spielt! Euer Carlo Columno
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