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13.09.2009
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Die Nummer 10 von rhein-main volley gehört gleich mehreren gefährdeten Randgruppen an: Carlo Wiese lebt nicht nur als Norddeutscher in Hessen und fungierte zeitweise als (Aushilfs-)Libero beim Volleyball – Er ist auch noch Banker, genauer gesagt Derivatehändler. Deswegen möchten wir ihm und seiner Sicht der Dinge ein Forum bieten. Moin, Moin!
Alles neu? Ganz so schlimm ist es nicht, aber es hat sich in den letzen Monaten schon einiges vor und hinter den Kulissen von rhein-main volley geändert: Einige Spieler, wie Sam, der Zuspiel-König von England, haben uns leider verlassen. Doch die Neuzugänge werden diese Lücken sicher schnell schließen. Dafür sorgt schon unser argentinischer Coach, der uns nicht nur sprachlich fortbildet, sondern auch in jedem Training so lange schwitzen lässt, bis "die Fehler" gefunden ist.
Sicher fragt ihr euch, was wir eigentlich im Sommer getrieben haben. Schließlich kann man uns nicht einfach wie unser Maskottchen Wilma in der Köbelhalle wegpacken und zum Saisonstart wieder herausholen – obwohl einige von uns schon einen sehr ausdauernden Schlaf haben… Aber dann hätten wir ja die Beachvolleyball-Zeit verpasst!
Dass es einige von uns in den Sand gezogen hat, ist nicht sonderlich überraschend. Aber dass unser Käpt'n Tim fast Timmendorf (Anmerkung der Redaktion: Austragungsort der Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften, hieß auch vorher schon so!) erobert hätte, verdient schon eine Erwähnung. Außerdem soll ein Mitspieler schwimmend in der Hamburger Alster gesichtet worden sein, unser Youngster im Saunaclub und ein ehemaliger Allstar gar im Hörsaal.
Unser polnischer Barkeeper und Tourismusexperte "Kuba" Strezelczyk hat wahrscheinlich Kiba in der "Kuh-Bar" gemixt. Und der Trainer? Der war tatsächlich auf Mallorca und hat gesucht die Killer, hat aber nur gefunden die Elastik, oder so. Und von mir erwarten meine Leser jetzt natürlich wieder Aktuelles zur Lage an der Börse. Ich habe mir für euch das Hirn zermartert und Folgendes festgestellt: Der Anleger-Liebling Infineon ist ja kürzlich aus dem DAX rausgeflogen und kommt jetzt direkt wieder rein.
Das gibt es zum ersten Mal überhaupt bei einer Aktie – genau wie bei rhein-main volley mit Andy Kolle und Sören Schneider, gerade mal eine Saison weg und dann vor lauter Heimweh ruckzuck zurück in der Köbelhölle! Jetzt müssen die Shareholder von Infineon und die Rüsselsheimer Volleyballfans nur noch abwarten, wessen Kurs zuerst steil nach oben geht. Also ich kann es mir schon denken…
Euer Carlo Columno
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