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21.11.2011
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Als um 21.40 Uhr der Abpfiff ertönte, nach mehr als zwei Stunden hartem Kampf und Spannung bis zum Schluss, war die Enttäuschung groß. Einen 0:2-Satzrückstand hatten die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim umgebogen, nach drei abgewehrten Matchbällen im vierten Durchgang den Tiebreak erzwungen und hier einen Vier-Punkte-Rückstand in einen 13:13-Ausgleich gewandelt.
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Doch die letzten beiden Ballwechsel gingen verloren. So mussten sie sich mit 2:3 (22:25, 18:25, 25:18, 36:34, 13:15) beim TuS Durmersheim geschlagen geben – bei 114:117 Ballpunkten.
Obwohl der starke Auftritt der Turngemeinde nicht von Erfolg gekrönt war, sprach Trainer Luis Ferradas schon kurz nach Spielende „ein großes Kompliment für die ganze Mannschaft“ aus: „Ich bin stolz, was die Jungs geleistet haben. “ Die spielerische Qualität sei um vieles besser gewesen als beim 3:0-Sieg gegen Kempfenhausen.
In der teils auf hohem Niveau stehenden Partie gaben die Gäste vor etwa 250 lautstarken Zuschauern die ersten beiden Sätze ab, rissen aber im dritten Durchgang das Ruder an sich. Der nun eingewechselte Peter Nogueira-Schmid trug auf der Diagonalposition entscheidend zur Wende bei. „Er hat sehr gut gespielt”, lobte Ferradas, dessen Team von 8:6 über 16:10, 19:12 und 21:15 auf 25:18 davonzog.
Im vierten Abschnitt schien beim 15:8 eine Vorentscheidung gefallen zu sein und beim 19:14 nichts mehr schiefgehen zu können. Doch dann kamen die routinierten, gut eingespielten Durmersheimer immer näher heran. Beim 24:24 wurde es spannend. Drei Matchbälle musste die Turngemeinde in einer langen Schlussphase abwehren, ehe sie nach 35 Minuten mit 36:34 die Oberhand behielt.
Beim 4:8 zum Seitenwechsel sah es im Tiebreak allerdings nicht mehr so aus, als ob die TG mit dem sechsten Saisonsieg nach Hause fahren und Durmersheim die erste Heimpleite zufügen könnte. Der Kampfgeist war bei den jungen Rüsselsheimern jedoch ungebrochen. Sie gaben sich nicht auf, glichen zum 10:10 aus und schafften es, auch nach 10:12 und 12:13 mit 13:13 gleich zu ziehen.
Dann aber brachte der Gegner seinen Angriff zum 14:13 durch, während die Turngemeinde einen beherzten Angriffsschlag knapp ins Aus setzte und sich so für ihren mehr als zweistündigen großen Kampf nicht belohnen konnte.
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Rüsselsheimer Echo
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