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15.09.2011
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Ihren Verjüngungsprozess setzen die Volleyballer der TG Rüsselsheim fort. Mit Roman Metelskiy und Paul Becker präsentieren sie kurz vor dem Saisonstart in der Zweiten Bundesliga Süd zwei Neuzugänge, die kaum älter als 20 Jahre sind. Nach Tobias Böing (20), Anton Borger (26) und dessen Bruder Paul Borger (24) konnte die Turngemeinde damit weitere Spieler gewinnen
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die die Ausfälle der beiden Routiniers Tim Wacker und Johann Löwen kompensieren helfen. Während der erstligaerfahrene Löwen noch mehrere Monate mit Achillessehnenproblemen ausfällt, steht Kapitän Wacker nicht mehr zur Verfügung. So lautet das Motto des umformierten Rüsselsheimer Kaders nun: „Jung, talentiert und möglichst aus der hiesigen Region“, wie es in einer Presseerklärung der TG heißt.
Der 22 Jahre alte Roman Metelskiy schlug in den zurückliegenden drei Spielzeiten in der Ersten Bundesliga auf, zuletzt zwei Jahre für Chemie Volley Mitteldeutschland, davor schon für den VC Leipzig. „Bei beiden Vereinen war er jeweils zweiter Zuspieler im Kader, heimste bei seinen Einsätzen jedoch viel Lob ein“, verkündet die TG.
Ausgebildet wurde der in Russland geborene Thüringer am Volleyball-Internat Frankfurt, er spielte auch in der Jugend-Nationalmannschaft. Sein Bruder Evgeny ist seit der vergangenen Saison mit dem VC Gotha und jetzt für den Moerser SC ebenfalls in der höchsten deutschen Spielklasse aktiv.
Durch den 1,93 Meter großen Metelskiy haben die Rüsselsheimer Volleyballer die Zuspielposition mit ihm und Tobias Böing doppelt besetzt. Mit Routinier Thilo von Hagen und dem mit einem Doppelspielrecht für die Regionalliga ausgestatteten TG-Talent Jannick Fischer stehen weitere Alternativen bereit.
Paul Becker spielte schon einmal kurzzeitig für Rüsselsheim: in der Saison 2008/09, als er gerade Deutscher U 19-Meister im Beachvolleyball geworden war. Der Frankenberger, der zum Wintersemester ein Lehramtsstudium an der Universität Mainz aufnimmt, zeigte sich in diesem Jahr mit der Qualifikation für das DM-Finale in Timmendorfer Strand in der Sandsaison sehr erfolgreich, scheiterte dort allerdings – wie Tim Wacker mit Marvin Klass – an den Europameistern Julius Brink und Jonas Reckermann.
Durchaus beeindruckt zeigte sich TG-Coach Luis Ferradas von der sportlichen Entwicklung, die der 21 Jahre alte Becker in den vergangenen Jahren genommen hat, als er im Berliner Nachwuchsleistungszentrum des Deutschen Volleyballverbands trainierte. Ein Bild von ihm und den anderen Neuzugängen können sich die Zuschauer bereits am Samstag um 19.30 Uhr in der Köbel-Halle machen. Dann eröffnet die Turngemeinde mit einem Heimspiel gegen die FT 1844 Freiburg die Saison.
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Rüsselsheimer Echo
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