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Wilmas wilde Worte

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Aushilfscoach nach Dresden-Trip bedient

10.01.2011
Nach gerade einmal 65 Minuten war schon alles vorbei: Sang- und klanglos ging die TG Rüsselsheim in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, beim VC Dresden mit 0:3 Sätzen (20:25, 16:25, 23:25) unter, sehr zum Ärger von Aushilfscoach Thilo von Hagen. „Das war meine letzte Reise nach Dresden - als Volleyballer“, machte von Hagen seinem Unmut Luft. „Heute war einfach alles schlecht“, ließ der 39-Jährige kein gutes Haar an der Leistung der Hessen.

Lediglich zu Beginn des ersten Satzes wussten die Opelstädter zu überzeugen, als sie mit 5:1 Punkten in Front lagen. Doch dann war es schon vorbei mit der Rüsselsheimer Herrlichkeit. Schnell konnten die Sachsen zum 7:7 ausgleichen und bestimmten von da ab die Begegnung. „Dresden war uns heute in allen Belangen überlegen. Aber die größten Probleme hatten wir heute mit uns selbst“, spielte von Hagen auf die zahlreichen Unsicherheiten im Rüsselsheimer Team an, die bis zum Spielende anhielten. Die wochenlangen Verletzungspausen von Kapitän Tim Wacker, Mittelblocker Manuel Lohr sowie Außenangreifer Christian Hesse erwiesen sich als zu großes Handicap, das durch die wenigen Trainingseinheiten zum Jahresauftakt nicht kompensiert werden konnte.

Im dritten Satz stellte von Hagen noch einmal um und ließ Diagonalangreifer Wacker und Mittelblocker Simon Forster die Positionen tauschen. Von da ab konnten die Angereisten die Begegnung zwar etwas offener gestalten, zum Satzgewinn reichte es allerdings nicht. „Man hatte nicht das Gefühl, dass wir noch an einen Sieg glauben“, bemängelte der Aushilfscoach die fehlende Einstellung seiner Schützlinge. Da von Hagen als einziger möglicher Auswechselspieler auf der Bank saß, waren dem Routinier die Hände gebunden. Dresdens neume und renommierten Zuspieler Sven Dörendahl bescheinigte von Hagen eine solide Leistung, sah darin aber nicht den Grund für die Niederlage der Turngemeinde, die nie zu ihrem Spiel fand und frühzeitig die Köpfe hängen ließ.

Durch diese Niederlage rutschten die Hessen vom fünften auf den sechsten Tabellenplatz, während sich die Dresdner mit dem dritten Sieg in Serie weiter von den Abstiegsplätzen entfernten. Nun haben die Opelstädter zwei Wochen Zeit, um sich auf die nächste Partie gegen die L.E. Volleys aus Leipzig vorzubereiten. Vor eigenen Publikum wollen die Rüsselsheimer dann zeigen, dass sie nach wie vor mit den stärksten Mannschaften der Liga mithalten können.
Quelle: Main-Spitze
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22.09. Saisonstart 2012/13

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TG 1862 Rüsselsheim 2
L.E. Volleys 3
TG 1862 Rüsselsheim 3
VC Eintracht Mendig 1

Tabelle 2009 / 2010

1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
14. VCO Kempfenhausen2:50
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