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18.11.2011
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Noch drei Spiele warten auf die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim in diesem Jahr. Mindestens zwei Punkte wollen sie daraus mitnehmen, am besten schon am Wochenende. Wenn sie am Samstag um 19.30 Uhr beim TuS Durmersheim gastieren, treffen sie allerdings auf einen heimstarken Gegner.
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Die Mannschaft um Trainer Alexander Sartisson und Kapitän Philipp Lintner hat bisher dreimal vor eigenem Publikum gewonnen und dabei auch den amtierenden Meister Eintracht Mendig geschlagen – nach einem 0:2-Satzrückstand dank einer tollen Aufholjagd mit 3:2. Zuletzt mussten sich die Badener jedoch klar mit 0:3 (19:25, 18:25, 16:25) in Friedrichshafen geschlagen geben, während die Turngemeinde am 6. November bei den VolleyYoungStars am Bodensee nur knapp im Tiebreak das Nachsehen hatte.
TG-Coach Luis Ferradas, der in dieser Woche mit seinen Spielern „viel an der Konzentration gearbeitet“ hat, rechnet mit einer schweren Aufgabe. Doch sieht er das gut eingespielte TuS-Team ebenso wie den nächsten Kontrahenten TSV Friedberg (27. November, 16 Uhr, Köbel-Halle) „in etwa auf unserer Augenhöhe”. Zum Jahresabschluss am 3. Dezember bei Spitzenreiter VC Dresden findet sich seine Mannschaft dagegen in der Außenseiterrolle wieder.
„Wir fahren mit viel Enthusiasmus nach Durmersheim”, gibt sich Ferradas optimistisch. Bis auf Diagonalspieler Paul Becker, der noch mindestens zwei Wochen wegen eines Bänderrisses im Fuß pausieren muss, steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. Auch bei den Gastgebern, als Tabellenvierter mit 10:4 Punkten zwei Plätze vor Rüsselsheim (10:8) stehend, sind bis auf den angeschlagenen Benny Loritz alle Mann an Bord.
Auf seiner Homepage zeigte sich der Vorjahresaufsteiger aus der Nähe von Karlsruhe positiv überrascht von der bisherigen Bilanz der TG. Sie habe, so ist zu lesen, „zahlreiche Umstellungen im Vergleich zur letzten Saison gut verkraftet und die Neuzugänge offenbar voll integriert. Das ist besonders bemerkenswert, da mit Johann Löwen und Tim Wacker die zwei dominierenden Figuren im Angriffspiel nicht mehr auflaufen“. TuS-Teamsprecher Matthias Reinstädt merkte an: „Die beiden haben wir in den letzten Jahren selten in den Griff bekommen.“ Allerdings sei Rüsselsheim nun schwerer auszurechnen, „da alle Angreifer zu den Erfolgen der Hessen beitragen und sie mittlerweile einen sehr breiten, ausgeglichenen Kader haben“.
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Rüsselsheimer Echo
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