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14.03.2008
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Der Abstieg ist besiegelt. Am Samstag verabschieden sich die Volleyballer von Rhein-Main Volley bereits ab 19.30 Uhr in der Walter-Köbel-Halle in Rüsselsheim mit dem Heimspiel gegen Bayer Wuppertal aus der Bundesliga. Dabei wollen sie unbedingt als Gewinner vom Feld gehen.
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Dann hätten sie den vorletzten Tabellenplatz abgesichert und könnten fünf Siege vorweisen – angesichts der gewaltigen Verletztenmisere, die sich durch die Saison gezogen hat, wäre dies ein sehr gutes Ergebnis für den Aufsteiger im Jahr eins nach der Fusion von TG Rüsselsheim und Eintracht Wiesbaden. Noch dazu würde er mit Wuppertal, dem zweifachen Deutschen Meister, punktgleich ziehen.
Ob RMV jedoch den vorletzten Platz gegenüber den Hamburg Cowboys, die beim VC Bad Dürrenberg/Spergau Siegchancen haben, halten kann, ist letztlich nicht mehr von Bedeutung. Denn wie Spielertrainer Thilo von Hagen, der hauptberuflicher Pressesprecher des Deutschen Volleyball-Verbandes ist, erklärte, „deutet alles darauf hin, dass Wuppertal weiter macht“.
Die Finanzierung des SV durch den Bayer-Konzern scheint gesichert. So steigt der Vorletzte der Bundesliga auf jeden Fall ab. Rhein-Main Volley will kommende Saison in der Zweiten Bundesliga Süd einen neuen Anlauf zur Ersten nehmen.
Noch ganz frisch ist der Mannschaft das Hinspiel gegen Wuppertal in Erinnerung. Einen Krimi hatte sie da erlebt – mit Happyend und 3:2-Sieg, der sie Anfang des Jahres ins Rennen um den Klassenerhalt zurück brachte. Im Tiebreak lag Rhein-Main schon mit 11:14 hinten, ehe starke Abwehraktionen von Peter Wellbrock und gleich drei Punkte im Block noch die Wende brachten. Drei Matchbälle wehrten die Gäste ab. Dann machte Jason Octave mit einem erfolgreichen Block den 16:14-Gewinn und den zweiten Saisonsieg perfekt.
Das Team um das Trainerduo Christian Metzger und Thilo von Hagen wird nun sicher auf eine Wuppertaler Mannschaft treffen, die unbedingt Wiedergutmachung sucht und nicht noch ein zweites Mal verlieren will gegen einen Absteiger. Doch wenn die Gastgeber so gut spielen wie vor zwei Wochen bei ihrem Sieg in Hamburg, bestehen Siegchancen.
Auf Mittelblocker Ralph Nothhaft (Bänderriss) müssen sie allerdings weiterhin verzichten. Dafür wird Ulrik Sürken von der zweiten Mannschaft einmalig dabei sein. Und auch Außenangreifer Christian Günther kann nach einer Blinddarmoperation womöglich Kurzeinsätze bewältigen.
Christian Metzger übernimmt zum letzten Mal das Coaching. Seit Februar absolviert er als angehender Lehrer ein Referendariat in seiner schwäbischen Heimat und verabschiedet sich am Samstag aus Rüsselsheim.
Auch am Können von Jason Octave und Mark Posthuma werden sich die Zuschauer in der nächsten Saison wohl nicht mehr erfreuen können. Die ausländischen Spieler sind in der Zweiten Liga kaum zu halten – und auch nicht zu finanzieren.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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