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24.10.2011
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„Ich bin glücklich, dass wir gewonnen haben, aber wir spielen noch nicht das, was wir können“: So lautete das Fazit von Trainer Luis Ferradas nach dem glatten 3:0-Heimerfolg (25:20, 25:22, 25:19) der TG Rüsselsheim in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, über ASV Dachau. Trotz des deutlichenSieges seiner Mannschaft sah der TG-Coach durchaus Kritikpunkte.
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„Heute haben wir nicht nur unsere Punkte gemacht, sondern auch die für Dachau“, so Ferradas. Dazu verschliefen die Hessen den Spielbeginn, lagen 0:3 und 5:8 in Rückstand, bevor sie sich gegen keineswegs starke Oberbayern steigerten und beim 13:13 ausglichen. Nach einem kurzen Zwischenspurt hatten sich die Rüsselsheimer einen fünf Punkte Vorsprung herausgespielt, den sie bis zum Satzende beibehielten. Zu Beginn des zweiten Abschnitts mangelte es den „Wild Boys“ aus Rüsselsheim wieder an der nötigen Konzentration, und prompt lagen die Gäste mit 8:3 Punkten in Front. Beim Stande von 6:12 aus Rüsselsheimer Sicht schien der zweite Durchgang bereits verloren, doch die Spieler der Turngemeinde rissen sich zusammen und legten eine Serie von 7:1 Punkten zum 13:13 hin. Wieder schienen die Rüsselsheimer eine Anlaufphase zu benötigen, um gegen die Dachauer in Schwung zu kommen. Doch wenn die Schützlinge von TG-Coach Ferradas einmal im Rollen waren, hatten die Bayern wenig entgegenzusetzen. Zwei sehr schöne Punkte von Außenangreifer Peter Schmid Nogueira und Diagonalangreifer Paul Becker zum Satzende sicherten die 2:0-Führung für die Turngemeinde.
Im dritten Satz deutete zunächst alles auf ein schnelles Ende hin, gingen sie doch rasch mit 5:1 Punkten in Führung. Doch erneut fielen die „Wild Boys“ in ein kleines Loch, ließen die Gäste aus Dachau Punkt für Punkt herankommen und lagen plötzlich 13:15 in Rückstand. Wie schon in den beiden Sätzen davor meldeten sich die Rüsselsheimer aber postwendend zurück, gingen 17:16 in Führung und verwandelten gleich den ersten Matchball, für den der eingewechselte TG-„Oldie“ Jens Blöcher nochmal ein paar Sekunden Bundesliga-Luft schnuppern konnte. Und TG-Zuspieler Tobias Böing freute sich zudem darüber, dass er seinem Bruder Felix im Dachauer Trikot durch den Sieg ein Schnäppchen geschlagen hatte...
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