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27.09.2010
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Im Osten nichts Neues: Für die Rüsselsheimer Volleyballer hängen die Trauben in den neuen Bundesländern weiterhin hoch. Wie schon in der vergangenen Saison, als das TG-Vorgängerteam Rhein-Main Volley in drei Sätzen bei den L. E. Volleys aus Leipzig unterging, erlitt die TG Rüsselsheim am letzten September-Samstag in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, beim Team aus der Messestadt ebenfalls Schiffbuch.
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0:3 (19:25, 20:25, 18:25) hieß es am Ende vor rund 250 Zuschauern in der Sporthalle Brüderstraße aus Sicht der Hessen, die im Gegensatz zur knappen 2:3-Niederlage bei Eintracht Mendig am vergangenen Spieltag an diesem Abend chancenlos waren.
TG-Trainer Klaus-Jürgen „Claude“ Weber trug die Niederlage mit Fassung. „Jetzt haben wir wenigstens die beiden schwersten Brocken hinter uns“, sagte Weber, der sich somit auf die L. E. Volleys und Eintracht Mendig als heißeste Aufstiegskandidaten festlegte.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Von Beginn an bestimmten die Sachsen die Partie, agierten im Aufschlag und Angriff, nicht zuletzt Dank Diagonalangreifer Erik Wichert, äußerst druckvoll und ließen die Angereisten so gar nicht erst ins Spiel kommen. Durch ihr variables Spiel, für das Steller Alexander Schneider verantwortlich zeichnete, waren die Leipziger absolut unberechenbar für die Schützlinge von TG-Coach Weber, was sich mehr oder weniger über die gesamte Spielzeit fortsetzte. Auch der Wechsel von Christian Hesse für Simon Forster brachte nicht die erhoffte Wende. Lediglich im dritten Satz gelang es dem Gast, Annahme und Angriffsspiel zu stabilisieren. Doch zu einem Satzgewinn sollte es nicht reichen.
„Leipzig war heute einfach eine Nummer zu groß für uns“, stellte Weber nüchtern fest, der die Überlegenheit der Sachsen vor allen Dingen an deren hohem Trainingspensum festmachte. Sieben Mal trainiere das Team aus Leipzig (viermal Balltraining, dreimal Krafttraining), das mache sich natürlich bemerkbar. Zu allem Überfluss verletzte sich noch Außenangreifer Johann Löwen kurz vor Spielende am Sprunggelenk. Der Einsatz am kommenden Wochenende beim ASV Dachau sei allerdings nicht gefährdet, so der Trainer der Turngemeinde von 1862.
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Quelle: Main-Spitze
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