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Wilmas wilde Worte

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Art und Weise als Problem

23.10.2009
„Ich habe das Gefühl, die schlechte Zeit ist vorbei.“ Luis Ferradas gibt sich optimistisch. Nach den beiden klaren Dreisatzniederlagen gegen die L. E. Volleys aus Leipzig und zuletzt in Dachau hofft er, das kleine Tief überwunden zu haben. Am Samstag soll um 19.30 Uhr in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle gegen den TSV Friedberg wieder ein Sieg her für Rhein-Main Volley.  
Mindestens genauso wichtig wie zwei Punkte ist Ferradas das Auftreten seiner Mannschaft. Hatte sie sich am vergangenen Wochenende in Dachau nicht gut verkauft und einen schwachen Tag erwischt, sind nun Geschlossenheit, Teamgeist und mehr Engagement nötig. „Das Problem war nicht, dass wir ein Spiel verloren haben. Das werden wir noch öfter tun in dieser Saison. Aber die Art und Weise, wie wir uns präsentiert haben, war ein Problem.“ 
 
Der Trainer fordert: „Wir müssen Geduld haben und müssen hochkonzentriert sein. Wir dürfen nicht die Nerven verlieren und müssen auch toleranter zueinander sein.“ Die ebenso bittere wie unerwartete Niederlage gegen Dachau hat Ferradas mit seinem Team am Montag im Training analysiert und besprochen. „Ich habe einiges kritisiert und mehrere Korrekturen gemacht“, verrät der Coach, ohne aber Details zu nennen – „das bleibt intern“. 
 
Positiv, dass in dieser Woche erstmals der komplette Kader zur Verfügung stand. Nach einer langen Zeit mit oft nur sechs, sieben Spielern im Training ist nun auch Kapitän Tim Wacker wieder dabei, der seine mehrwöchige Verletzungspause wegen eines Jochbeinbruchs beendet und mit leichten Übungen begonnen hat. 
 
Ferradas schätzt, dass sein Team „noch vier bis fünf Wochen braucht“, ehe es zu Hochform gelangt. Trotz der jüngsten beiden Niederlagen liegt Rhein-Main Volley in der Zweiten Bundesliga Süd noch gut im Rennen. Die L. E. Volleys aus Leipzig haben am Wochenende ersatzgeschwächt in Kriftel verloren und damit die ersten Minuspunkte kassiert.  
 
Dadurch stehen nun vier Mannschaften mit nur einer Niederlage da. Dann folgt schon das Rhein-Main-Team mit zwei Pleiten. Zu den Konkurrenten vor ihm zählt auch der TSV Friedberg, der mit 6:2 Punkten überraschend gut in die Saison gestartet ist und für die Gastgeber morgen in der Köbel-Halle sicher keinen leichten Gegner darstellt.  
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
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