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Wilmas wilde Worte

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Argentinier Luis Ferradas bald als Berater tätig

06.09.2008
Schon länger wurde darüber gemunkelt. Nun steht es fest: Luis Ferradas wird Bundesliga-Absteiger Rhein-Main Volley unterstützen. „Ich versuche, dem Verein zu helfen“, versichert der langjährige Trainer von Frauen-Erstligist VC Wiesbaden, der Anfang der neunziger Jahre auch als Coach der Rüsselsheimer TG-Männer in der Zweiten Liga tätig war.
Der Argentinier wird eine Beraterfunktion übernehmen. Eine Aufgabe also, die nicht in einem Vertragsverhältnis steht – womöglich aber irgendwann in eines mündet. „Unsere Absicht ist es, dass er nächstes Jahr Trainer wird“, sagt der Vereinsvorsitzende und derzeitige Coach Thilo von Hagen unumwunden. Ferradas selbst mag sich dazu vorerst nicht äußern und erklärt: „Was nächstes Jahr ist, wird man sehen. Dazu kann ich jetzt noch keine Aussage machen.“ Fakt aber ist, dass sich der 53-Jährige mit seiner Erfahrung – fast drei Jahrzehnte lang war er Spieler und Trainer – bei Rhein-Main Volley einbringt.

Dabei geht es aus seiner Sicht darum, „ein Konzept zu formulieren und Strukturen zu verbessern“. Der zweifache Familienvater, der in Kriftel wohnt, will sich allerdings keinen Druck machen. Schließlich habe er privat und vor allem beruflich als Teilhaber einer Immobilienfirma viel zu tun.

Ferradas kann sich allerdings vorstellen, 2009 wieder voll einzusteigen. „Ich will in der Region bleiben“, erklärt er. Gut möglich also, dass Rhein-Main Volley auf den erfahrenen Mann im nächsten Jahr hoffen darf. Am Wochenende testet die Mannschaft von Thilo von Hagen bei einem Viererturnier in Bottrop ihre Form.

Bedauerlich findet der Rhein-Main-Coach nur den Ausfall von Mittelblocker Jörn Freiwald. Der Neuzugang weilt noch im Urlaub. Dafür wird Martin Berkenkamp aushelfen und neben Jakub Strzelczyk die Mitte übernehmen. Denn etatmäßig stehen dem Team mit Freiwald und Strzelczyk nur zwei Mittelblocker zur Verfügung.

Der als ein weiterer Neuzugang gehandelte Daniel Krpalek von Regionalligist DSW Darmstadt hat dagegen abgesagt. Aus beruflichen Gründen, so berichtet von Hagen vom Gespräch mit dem tschechischen, Zweitliga-erfahrenen Spieler, „den ich gerne in der Mannschaft gehabt hätte“.

Dafür ist neben dem neuen englischen Zuspieler Sam Bragg nun ein zweiter Passgeber im Training: Jakub Chleboum aus Tschechien. Ob es zu einer Verpflichtung von ihm kommt, ist allerdings noch nicht ganz sicher.

Momentan umfasst der Kader zehn Spieler. Im Training sind zudem des öfteren Talente von der TG Rüsselsheim dabei. Thilo von Hagen ist vom Engagement seiner Mannschaft während der Übungseinheiten recht angetan. Bevor am 20. September beim VCO Kempfenhausen der erste Rundeneinsatz ansteht, gibt es Testspiele gegen Klassenkonkurrent TuS Kriftel und gegen Regionalligist DSW Darmstadt.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
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7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
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12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
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