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02.11.2007
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„Unsere Chancen stehen besser als in den anderen Spielen“, ist sich Andreas Kolle sicher. Mit Zuversicht blickt der Mittelblocker von Volleyball-Bundesligist Rhein-Main Volley dem Heimspiel am Samstag um 20 Uhr in der Köbel-Halle gegen den VC Leipzig entgegen.
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„Wir haben in den letzten eineinhalb Wochen sehr gut gearbeitet und im Training kontinuierlich angezogen. Unser Trainer Christian Metzger hat darauf geachtet, dass wir da eine Steigerung hinkriegen. Und deshalb rechnen wir uns gute Chancen aus. Wir sind gut eingestellt“, meint Kolle. Leipzig steht zwar als Tabellenachter und mit 4:6 Punkten deutlich besser da als das Rhein-Main-Team, das nach vier sieglosen Spielen das Schlusslicht bildet. Allerdings trafen die Gastgeber zuletzt mit Moers und Friedrichshafen auf zwei Spitzenteams und haben bislang auch eine Partie weniger bestritten als der VC. Zudem sieht Kolle seine Mannschaft mittlerweile ein gutes Stück weiter in ihrer Entwicklung, so dass der frühere Spieler der TG Rüsselsheim gegen die Sachsen den ersten Saisonerfolg für möglich hält.
Wie auch Zuspieler Michal Peciakowski am Dienstag vergangener Woche nach der 0:3-Heimniederlage gegen Moers empfand, muss das Team von Christian Metzger noch etwas mehr Biss zeigen und mehr Stimmung machen auf dem Feld. „Wir müssen noch etwas lauter agieren“, findet auch Kolle.
Dass die Personaldecke wegen der verletzungsbedingten Ausfälle von Cristobal Gevert und Christian Günther, der noch drei bis vier Wochen pausieren muss, derzeit dünn ist und die Wechselalternativen gering sind, sieht der Mittelblocker allerdings nicht als so großes Manko an, dass gegen Leipzig nicht etwas drin ist: „Wir haben zwar einen kleinen Kader, aber der ist sehr kompakt.“
Allerdings hat Manager Jan Wüntscher versichert, weiter auf der Suche nach einem dritten Mittelblocker zu sein. Allzu groß sind die Hoffnungen nach der Absage des Moersers Cordt Withum jedoch nicht. „Es ist schwer, jemanden zu kriegen“, räumt Wüntscher ein.
Der VC Leipzig, der im Vorjahr aus dem Zusammenschluss des VV Leipzig mit dem VC Markranstädt entstanden ist, dürfte keine Personalsorgen haben. Nach den Abgängen von René Andörfer, Christoph Helbig, Michael Neumeister, Nico Riese, Christian Langer und Hannes Höpfner kamen Zuspieler David Jones, die Diagonalspieler Moritz Windemuth und Sebastian Reichstein, Außenangreifer Gil Ferrer Cutino und der 2,02 Meter große Mittelblocker Kenneth Blanca dazu. Trainiert wird das Team von Michael Mücke.
Nach der Begegnung mit Leipzig wartet auf das Rhein-Main-Team eine englische Woche. Am Mittwoch (7.) geht es um 19 Uhr weiter beim ungeschlagenen Tabellenzweiten SSC Berlin, ehe am Samstag (10.) ein Heimspiel folgt. Um 20 Uhr sind dann in der Köbel-Halle die Netzhoppers aus Königs-Wusterhausen zu Gast – eine Mannschaft, die Rhein-Main im Kampf um den Klassenerhalt schlagen sollte.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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