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19.09.2011
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In einem ihrer längsten Spiele in den vergangenen Jahren mussten sich die Volleyballer der TG Rüsselsheim zum Saisonauftakt in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, nach einer eindrucksvollen Aufholjagd nach einem 0:2-Rückstand der FT Freiburg doch noch mit 2:3 Sätzen (24:26, 23:25, 28:26, 25:19, 5:15) geschlagen geben. Es war ein Spiel der Superlative:
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Insgesamt zwölf Spieler standen im Aufgebot der Turngemeinde, so viele wie schon seit Jahren nicht mehr, darunter sage und schreibe vier Zuspieler, ebenfalls ein Novum.
„Es war ein typisches Auftaktspiel gewesen“, konstatierte TG-„Urgestein“ Thilo von Hagen, der an diesem Abend wieder einmal sein ganzes Können unter Beweis stellen durfte, nach der 126-minütigen Partie. Doch irgendwie war an diesem Spiel gar nichts typisch. Zunächst begann die Turngemeinde vor rund 100 Zuschauern in der heimischen Köbelhalle nervös und brachte nicht viel zustande. Der 22-jährige Roman Metelskiy, der lediglich zehn Tage mit seinen neuen Teamkollegen trainieren konnte, begann auf der Zuspieler-Position und hatte erkennbare Schwierigkeiten, seine Angriffsspieler entscheidend in Szene zu setzen.
Ganze drei Punkte konnten die Außenangreifer, Kapitän Christian Hesse und Rückkehrer Anton Borger, im ersten Durchgang gemeinsam erzielen. Doch beide Akteure waren auch deutlich angeschlagen in die Partie gegangen. Hesse laborierte noch an den Nachwirkungen seiner Bauchmuskelzerrung, Borger stellte sich gar mit Fieber ans Netz. Schnell lagen die „Wild Boys“ aus Rüsselsheim entsprechend 1:5 hinten. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 7:7 zogen die Freiburger mit fünf Punkten in Serie auf 12:7 davon. Beim Stande von 11:17 schien der Satz schon verloren, doch mit Kampfgeist und der tatkräftigen Unterstützung der Breisgauer schafften die Opelstädter den Ausgleich zum 24:24, was aber nichts am ersten Satzverlust änderte.
Im zweiten Durchgang gingen die Rüsselsheimer zum ersten Mal in dieser Partie in Führung, lagen sogar mit 12:8 Punkten vorn, doch am Ende sollte es erneut nicht reichen. Dann schlug die große Stunde von Thilo von Hagen. Beim Stande von 8:11 im dritten Satz wurde von Hagen eingewechselt, und plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft. Mit traumwandlerischer Sicherheit verteilte der 40-Jährige die Bälle, was TG-Trainer Luis Ferradas nach der Partie ein „fantastico“ entlockte. Dabei glänzte vor allen Dingen das Angriffstrio mit Paul Becker (Diagonal), Borger und Hesse. Nach dem Gewinn des dritten Satzes und einem eindrucksvollen vierten Satz ging die Partie in den Tiebreak, wo die Spieler der Turngemeinde die Kräfte verließen.
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Main-Spitze
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