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Wilmas wilde Worte

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Abschiedsauftritt der "Wüstensöhne"

26.11.2008
"Exotische" Volleyballspieler treten am Donnerstag (20 Uhr) in der Köbel-Halle an der 2,43 Meter hohen Netzkante in Aktion: Am Vorabend des Rückflugs in ihre Heimat misst das Nationalteam aus dem Emirat Katar ihre Kräfte mit der hiesigen Zweitliga-Spitzentruppe von Rhein-Main Volley.

Mit der Testpartie am Untermain - mit maximal zwei Euro (Kinder bis 13 Jahre und Dauerkartenbesitzer sind frei) ist man dabei - geht für die "Wüstensöhne" eine anstrengende Zeit zu Ende. Fast drei Wochen weilte das Team des kroatischen Trainers Igor Arbutina - in der Bundesliga für Moerser SC und Rote Raben Vilsbiburg zuständig - in fränkischen Gefilden. Dank guter Beziehungen Arbutinas zur SG Eltmann absolvierten die "langen Lulatsche" vom Persischen Golf dort ein intensives Trainingslager mit vier Testspiele. Dass Katar drei davon gewann, lässt erahnen, was auf die Schützlinge von "RMV"-Coach Thilo von Hagen zukommt. "Normalerweise gehen wir da als Verlierer raus. Aber gegen solch ein exotisches Nationalteam spielt man nicht alle Tage, insofern ist das ein kleiner Leckerbissen für uns und die Fans."

Dass die Auswahl aus dem knapp neun Millionen Einwohner umfassenden Emirat unter Arbutinas Regie große Fortschritte gemacht hat, haben andere bereits zu spüren bekommen. Beim so genannten Golf-Cup wurden sämtliche Anrainerstaaten des Persischen Golfs und als arabischer Meister auch die favorisierten Tunesier, Algerier und sogar Olympia-Teilnehmer Ägypten abgeblockt. Nahe liegend, dass Katar diese Erfolge im Dezember in heimischer Umgebung gerne bestätigen und zudem bei der WM-Qualifikation eine gute Rolle spielen möchte.

Überhaupt wird im Emirat einiges unternommen, um Volleyball populärer zu machen. Elf Klubs spielen in einer ersten und zweiten Liga; dazu gibt es zwei Pokalwettbewerbe, die die weltbesten Spieler an den Persischen Golf locken. Dass dort 80 Prozent der Bevölkerung ausländische Wurzeln haben, wird auch in der Volleyball-Auswahl sichtbar: Zuspieler Mohammed Ahmed Abu- fatwa ist Palästinenser, Außenspieler Ziad Abdelmajid Benlouaer Tunesier, Angreifer Jumah Faraj Mohamed und der baumlange, bärenstarke Mittelblocker Ibrahim Mohamed sind Senegalesen. Das Quartett wurde in Katar als Kinder von Gastarbeitern geboren.

Dass zwei weniger starke Teams aus der Südgruppe der Zweiten Bundesliga den "Wüstensöhnen" in Testspielen Paroli boten, sollte den Hessen Mut machen, aber gleichzeitig eine Warnung sein. Während VGF Marktredwitz 2:3 (nach 11:8-Führung im Tiebreak) unterlag, erreichte SV Schwaig ein für die Sportart untypisches 2:2. Drei Tage später indes ging der SV im Punktspiel gegen Aufsteiger VCE Mendig 0:3 unter. An diesem Samstag (19.30 Uhr) erwarten die Volleys im Verfolgerduell den Tabellendritten GSVE Delitzsch...
Quelle: Main-Spitze
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TG 1862 Rüsselsheim 3
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Tabelle 2009 / 2010

1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
14. VCO Kempfenhausen2:50
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