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Wilmas wilde Worte

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»Aber es war dann doch wie immer«

27.09.2010
Nach den Niederlagen der Vergangenheit hatten sich die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim in Leipzig viel vorgenommen. Diesmal wollten sie bei den L. E. Volleys nicht untergehen, wollten ihnen zumindest ein offenes Match liefern. »Aber es war dann doch wie immer», musste Trainer Claude Weber die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Die knapp vierstündige Anreise nach Sachsen hat sich wieder nicht gelohnt. Mit einer neuerlichen 0:3 (19:25, 20:25, 18:25)-Pleite traten die Rüsselsheimer die Heimreise an.

Die wenigen positiven Aspekte: Die Partie dauerte vor gut 300 Zuschauern mit einer reinen Spielzeit von 76 Minuten länger als die vorangegangenen Auswärtsbegegnungen in Leipzig. »Die Annahme war gar nicht so schlecht», fand Weber und bescheinigte gerade auch dem neu in die Mannschaft gekommenen Thomas Mudersbach eine ordentliche Leistung. »Und der letzte Satz war in Ordnung.» Diesen hatte sein Team bis zur Mitte ausgeglichen gestaltet, ehe die L. E. Volleys wiederum auf 20:16 davonzogen.

In den ersten beiden Durchgängen waren die Gäste dagegen gleich zu Beginn in Rückstand geraten. Zwar kämpften sie sich dann etwas heran. »Aber Leipzig hat immer einen Fünf-, Sechs-Punkte-Vorsprung halten können», bedauerte Weber.

In seiner Analyse sah er die Gastgeber vor allem in Aufschlag und Angriff stärker. »Da waren sie athletischer.» Doch kein Wunder: Im Gespräch mit L. E.-Coach Steffen Busse erfuhr der Rüsselsheimer, dass Leipzig derzeit »unter Profibedingungen trainiert» und sieben Einheiten pro Woche absolviert. Zum Vergleich: Die TG trainiert dreimal wöchentlich plus Krafttraining.

»Das war kein Beinbruch, in Leipzig zu verlieren», mochte sich Claude Weber daher nicht allzu sehr ärgern über die klare Niederlage. Schließlich zählt er die L. E. Volleys zusammen mit Mendig zu den Titelfavoriten. Am kommenden Samstag beim ASV Dachau dürfte die Turngemeinde aber schon mehr Chancen haben, ihr Konto von 2:4 Punkte aufzubessern.

Allerdings ist noch nicht sicher, ob Johann Löwen dann fit sein wird. Der Angreifer, einer der wichtigsten Punktelieferanten im TG-Team, rutschte beim vorletzten Ballwechsel der Leipzig-Partie bei einem Angriffsversuch aus und verdrehte sich das Knie. »Hoffentlich ist es nichts Schlimmeres», meinte Claude Weber stirnrunzelnd. Der Ausfall von Löwen würde nicht nur eine große Lücke im Außenangriff reißen. Der Minikader der TG wäre dann auf nur noch sieben Spieler geschrumpft.
Quelle: Rüsselheimer Echo
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2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
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7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
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12. TSV Friedberg16:36
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