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Wilmas wilde Worte

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800 Kilometer nicht umsonst gefahren

22.02.2010
Auswärts fällt ihnen das Siegen meist schwerer als daheim. Doch am gestrigen Sonntagnachmittag ließen die Zweitliga-Volleyballer von Rhein-Main Volley zu ungewohnter Spielzeit beim TSV Friedberg nichts anbrennen. Die lange Anreise von rund 400 Kilometern zu dem bei Augsburg beheimateten Klassenkonkurrenten hat sich demzufolge gelohnt.  
 
Klar mit 3:0 (25:22, 25:21, 25:21) holten sich die Gäste ohne Satzverlust den 13. Saisonerfolg am 19. von 26 Spieltagen. Da die L.E. Volleys Leipzig mit 1:3 gegen Spitzenreiter VC Gotha verloren haben, zogen die Hessen wieder an ihnen vorbei auf Platz vier in der Tabelle und weisen - bei einem Spiel weniger - nur zwei Punkte Rückstand zum Dritten Delitzsch auf, der beim Tabellenvorletzten Friedrichshafen überraschend mit 1:3 verlor. Vom Zweiten Rottenburg trennen sie vier Zähler. Die Vizemeisterschaft ist also noch möglich. 
 
,,Aber wir schauen nicht so sehr auf die Tabelle", betont Libero Peter Wellbrock, ,,sondern wir gucken von Spiel zu Spiel". In erster Linie gehe es darum, an jedem Spieltag eine gute Leistung abzurufen. In Friedberg ist das seiner Mannschaft gelungen. ,,Wir haben solide und mit viel Disziplin gespielt", freute sich Trainer Luis Ferradas. ,,Wir haben die Taktik gut umgesetzt", pflichtete Peter Wellbrock bei. Beide waren sich einig, dass im Block die Grundlage zum Sieg gelegt wurde. ,,Da haben wir gute Arbeitet geleistet", sagt Ferradas. 
 
Sowohl in der Mitte wie auf Außen fingen seine Spieler die Gastgeber ein ums andere Mal clever ab. Vor allem den Diagonal-Angreifer von Friedberg, der stärkste TSV-Volleyballer, der im Hinspiel fehlte, ,,hatten wir unter Kontrolle", meinte Wellbrock, ,,er hat viele Fehler gemacht". 
 
Ferradas hob aber auch die Feldverteidigung hervor, in der sein Team mehr Bälle herausholte als in den Vorwochen. Und Wellbrock fand es gut, dass seine Mannschaft trotz einiger Hänger die Ruhe behielt. 
 
So ließ sie sich von einigen strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen zu Beginn der Partie nicht nervös machen. Mitte des dritten Satzes, als nach einer 16:11-Führung einige Punkte in Folge verloren gingen, fing sich Rhein-Main Volley schnell und machte mit 25:21 Satz und Sieg perfekt. 
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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TG 1862 Rüsselsheim 2
L.E. Volleys 3
TG 1862 Rüsselsheim 3
VC Eintracht Mendig 1

Tabelle 2009 / 2010

1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
14. VCO Kempfenhausen2:50
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