|
10.01.2011
|
|
Fehlstart ins neue Jahr: Die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim konnten ihre Erfolgsserie von sieben Siegen aus acht Spielen nicht fortsetzen. Beim VC Dresden kamen sie am Samstag unerwartet deutlich mit 0:3 (20:25, 16:25, 23:25) unter die Räder und fielen in der Tabelle mit nun 16:12 Punkten auf Rang fünf zurück. Dabei waren die Hessen wieder in besserer Besetzung angetreten als bei ihrer letzten Begegnung 2010, als sie Anfang Dezember mit einem 3:2-Sieg vom TSV Friedberg zurückgekehrt waren.
|
Auch gelang ihnen am Wochenende bei den Sachsen mit einer 5:1-Führung im ersten Satz ein verheißungsvoller Start. Doch dann ging nicht mehr viel.
„Vielleicht haben wir gedacht, das läuft so wie im Hinspiel», mutmaßte Zuspieler und Co-Trainer Thilo von Hagen, der den verhinderten Coach Claude Weber (Urlaub) vertrat. Doch es kam genau umgekehrt wie beim ersten Aufeinandertreffen mit Dresden: Diesmal blieb die Turngemeinde ohne Satzgewinn.
„Zehn Stunden Fahrt waren für die Katz'», meinte von Hagen zerknirscht. „Das war eine enttäuschende Leistung. Es fehlte uns sowohl an technischen Fertigkeiten wie auch an Einsatzwillen.» Die Pleite führt der Co-Trainer „mit Sicherheit darauf zurück, dass wir nur eine Woche vorher trainiert haben». Zudem lag das letzte Ligaspiel schon mehr als einen Monat zurück, während die Konkurrenz am Wochenende vor Weihnachten noch einmal im Einsatz war.
Die Pause hatten die Rüsselsheimer allerdings dringend nötig, damit Kapitän Tim Wacker, Mittelblocker Manuel Lohr und Außenangreifer Christian Hesse ihre Verletzungen auskurieren konnten. Alle waren sie am Samstag wieder dabei. Doch weil Jakub Strzelczyk verhindert war, stand mit Lohr nur ein etatmäßiger Mittelblocker zur Verfügung. Somit musste Simon Forster wieder von Außen auf die Mitte wechseln.
Der VC Dresden hatte sich dagegen im Vergleich zum Hinspiel mit dem erstligaerfahrenen Sven Dörendahl im Zuspiel verstärkt und lieferte eine solide Partie ab. „Sie waren einfach präsenter als wir», sagte von Hagen zur Leistung der Gastgeber, bei denen Außenangreifer Eric Grosche von der TG nicht in den Griff zu kriegen war.
Im ersten Satz gerieten die Gäste nach dem gelungenen Auftakt schnell in Rückstand und kamen nicht mehr heran. Mit 4:11 lagen sie im zweiten gleich deutlich im Hintertreffen, während im dritten Abschnitt noch einmal Hoffnung aufkeimte. Thilo von Hagen stellte nun um. Tim Wacker, nach fast zwei Monaten wieder dabei, übernahm den Mittelblock, während Forster auf Außen rückte. Bis 20:20 ging es ausgeglichen zu. Dann fiel die TG auf 20:24 zurück, verkürzte auf 23:24, um mit 23:25 Satz und Spiel verloren geben zu müssen.
Beim nächsten Einsatz am 22. Januar zu Hause um 19.30 Uhr in der Köbel-Halle gegen die L.E. Volleys aus Leipzig kann es nur besser laufen.
|
|
Quelle: Rüsselsheimer Echo
|