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05.12.2007
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Der erste Teil der Olympia-Qualifikation wäre erfolgreich bewältigt, und so kann die aus diesem Grund mit einer Ausnahme für fast drei Wochen unterbrochene Volleyball-Bundesliga wieder Fahrt aufnehmen.
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Rhein-Main Volley setzt sich ebenfalls in Bewegung, denn heute Abend (19.30 Uhr) wartet Generali (Unter-)Haching. Während die Mannschaft gut 450 Kilometer in den südlichen "Dunstkreis" Münchens vor sich hat, verlangt das fünfte Gastspiel dem Trainer rund 200 Kilometer weniger ab. "Ich fahre direkt", berichtet Christian Metzger, der seinen Lebensmittelpunkt vor sechs Wochen von Mendig nach Sindelfingen verlegt hat.
Ergo oblag es Assistenzcoach Christian Kilgus, das Abschlusstraining am Dienstag zu gestalten. Daraus zu folgern, Metzger hätte sich bereits mit dem fünften Misserfolg in der Fremde abgefunden, wäre falsch. "Es wird sehr schwer, denn Unterhaching ist vor allem zu Hause stark. Aber wir werden natürlich wieder alles versuchen", sagt Metzger.
Die hessischen Aussichten indes, im weiß-blauen Freistaat den zweiten Saisonsieg zu landen, sind bei allem guten Willen eher ungut. Einmal haben die mit sechs internationalen Auswahlspielern gespickten Gastgeber zwar die erste Hausaufgabe gegen den Moerser SC 0:3 vergeigt, im Anschluss aber unter anderem auf bayerischer Heimaterde "Vizemeister" evivo Düren 3:2 bezwungen. Und das, obwohl sich der Verein unvermittelt von seinem langjährigen "Paradepferd" Michael Mayer (27) getrennt hatte. Ersatz für den herausragenden Diagonalangreifer ließ sich auch dank der Zuwendungen des neuen Namensgebers aus der Versicherungsbranche rasch in Italien finden...
Von derlei fürstlichen personellen Voraussetzungen - im Sommer wurde ein slowakischer Mittelblocker (2,06m) und ein australischer Außenangreifer verpflichtet - können sie am Untermain nur träumen. Vier der zwölf Kadermitglieder sind verletzt, so dass der Neuling abermals fast auf dem letzten Loch pfeift. Vor allem der Ausfall von Zuspieler Michal Peciakowski tut arg weh, obwohl Metzger große Stücke auf Vertreter Sören Schneider (20) hält: "Beim Pokalsieg in Kriftel hat er seine Sache gut gemacht. Es ist wichtig, dass Sören Erfah- rungswerte sammelt und Selbstvertrauen tankt. Aber es liegt auch an den Angreifern, ihn zu unterstützen." Dass Jason Octave für den mit Knieproblemen behafteten Ralph Nothhaft in die Mitte rücken und Tim Wacker die Diagonalposition bekleiden muss, trägt der "RMV"-Coach ebenso mit Fassung: "Wir müssen mit dem Leben, was da ist. Und wir müssen kämpfen." Daran dürfte sich bis zum Saisonende nichts ändern.
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Quelle: Main-Spitze
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