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22.12.2008
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"Wir sind alle froh, dass es jetzt erstmal vorbei ist. Am Ende hat doch etwas die Substanz gefehlt", sagte "RMV"-Coach Thilo von Hagen nach der 1:3-Pleite (23:25, 25:22, 13:25, 19:25) bei Aufsteiger VC Eintracht Mendig. Zum Abschluss der Hinrunde in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, kassierte die Mannschaft von Rhein-Main Volley die dritte Niederlage in Folge und überwintert auf dem sechsten Tabellenplatz.
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Obwohl die Hessen den Rheinländern laut von Hagen zumindest in den ersten beiden Sätzen spielerisch überlegen waren, reichte es nur für einen Satzgewinn. "Die Annahme hat uns heute das Genick gebrochen", so der "RMV"-Trainer. Nachdem der erste Satz knapp verloren worden war, führten die "Volleys" im zweiten Satz bereits 20:12, ehe sie durch zahlreiche Fehler die Gastgeber wieder ins Spiel brachten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Bundesliga-Absteiger die gefährlichen Diagonalangreifer Christoph Schwenk und Leszek Kurowski durch eine starke Blockleistung noch gut im Griff gehabt.
Die ungewöhnliche 10-Minuten-Pause nach dem zweiten Durchgang brachte die Gäste allerdings völlig aus dem Konzept. "Danach haben wir uns einfach abschlachten lassen", nahm von Hagen kein Blatt vor den Mund. Schnell führten die seit nunmehr sechs Spielen ungeschlagenen Mendiger im dritten Satz 8:3 und ließen dem jungen Hessenteam nicht den Hauch einer Chance. "Im vierten Satz war es auch nicht viel besser, da braucht man keine Augenwischerei zu betreiben. Es war keinerlei Aufbäumen zu erkennen", war der heimische Trainer von der Leistung seiner Mannschaft schwer enttäuscht. Vor allem der ehemalige Rüsselsheimer TG-Akteur Kurowski punktete nach Belieben. "Man kann ja gegen Mendig verlieren, die Frage ist nur wie", so von Hagen weiter.
Letztendlich macht sich wohl doch der extrem kleine Kader bemerkbar, der dem "RMV"-Trainer kaum Möglichkeiten zum Variieren bietet. Acht Cracks stehen von Hagen maximal zur Verfügung, wahlweise ergänzt durch die Nachwuchsspieler Jan Bauer und Paul Becker. "Jetzt müssen wir in den ersten beiden Partien im neuen Jahr gegen Kempfenhausen und Marktredwitz punkten", sagt vom Hagen. Stimmt - denn das sind beides "Kellerkinder"...
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Quelle: Main-Spitze
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