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Wilmas wilde Worte

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"Versuchen, dagegen zu halten"

01.02.2008
Bei der Anfahrt über die A3 könnte dem einen oder anderen Teammitglied warm ums Herz werden: Der 16. Tag des neuen Jahres ging seinem Ende entgegen, als sich die Mannschaft von Rhein-Main Volley beim SV Bayer Wuppertal mit einem unverhofften 3:2-Coup in der Bundesliga zurück- und vom letzten Tabellenplatz abmeldete.
Dem kurzen Höhenflug, der tief im Westen eingeläutet und vor den Toren Leipzigs fortgesetzt wurde, folgten zuletzt zwei 0:3-Heimpleiten, und realistisch betrachtet spricht wenig dafür, dass der samstägliche Trip in den "Kohlenpott" ein anderes Resultat hervorbringt. Um 20 Uhr wartet der Moerser SC (20:8 Punkte) auf die Hessen (6:22), deren Coach große Stücke auf die Heimmannschaft hält: "Für mich machen Friedrichshafen und Moers den Titel unter sich aus", sagt Christian Metzger.

Dass sich der angehende Lehrer, der heute in Reutlingen per Amtseid in den Beamtenstand erhoben wird, so weit aus dem Fenster lehnt, geht über die Erinnerung an drei einseitige Sätze beim Hinrundenduell in der Köbel-Halle gegen den aktuellen Tabellendritten hinaus. Denn Anfang Dezember drängte der MSC den Rekordmeister vom Bodensee an den Rand der ersten Niederlage, scheiterte nach 2:1-Führung aber 14:16 im Tiebreak. Neben Trainersohn Georg Grozer sind die Niederländer Guido Görtzen (Olympiasieger 1996) und Joram Maan sowie der 200-malige deutsche Nationalspieler Ralph Bergmann am Aufschwung beteiligt. "Die haben SG Eltmann zuletzt ´zerlegt´", ergänzt Metzger. Jene "Eltmänner", wohl bemerkt, die drei Tage zuvor in Rüsselsheim 3:0 gewonnen hatten...

Gleichwohl das Kräftemessen zwischen MSC und "RMV" demnach praktisch keine Erfolgsaussichten bietet, streben die Gäste an, das Beste herauszuholen. "Technisch und spieltaktisch kann man auch in so einem Spiel versuchen, dagegen zu halten - auch gegen einen Superspieler wie Georg Grozer", sagt Metzger. Darüber hinaus habe der Saisonverlauf gezeigt, "dass man bei Moers nicht so genau weiß, was passiert. Manchmal spielen sie zwei Sätze lang auf sehr hohem Niveau, brechen aber auch schon mal stark ein." So am sechsten Spieltag, als es bei Außenseiter Netzhoppers Königs Wusterhausen die bislang klarste Niederlage setzte (1:3).

Womöglich hätten auch die "Volleys" auf einen Satzgewinn hoffen dürfen, der in der Endabrechnung wertvoll sein könnte. Doch gleich drei Cracks schlugen sich in dieser Woche mit mehr oder weniger großen Malaisen herum. Johann Löwen hat einen entzündeten Finger, Andreas Kolle Probleme im Knöchel und Sören Schneider die Grippe. Sollte Letztgenannter ausfallen, müsste "Oldie" Thilo von Hagen als Zuspieler ran.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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TG 1862 Rüsselsheim 3
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1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
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12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
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