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07.12.2009
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Mit 2:1 Sätzen haben sie geführt. Doch am Ende mussten sich die Zweitliga-Volleyballer von Rhein-Main Volley bei der FT 1844 Freiburg knapp mit 2:3 (24:26, 25:20, 26:24, 20:25, 11:15) geschlagen geben. Ausgerechnet beim Abstiegskandidaten erlitten sie die vierte Saisonniederlage und sind nun schon sechs Punkte von Spitzenreiter VC Gotha entfernt.
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Immerhin blieb dem Team um Kapitän Tim Wacker der fünfte Tabellenplatz erhalten.
Trainer Luis Ferradas bedauerte: ,,Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Die Leistung war zu schwankend. In bin überzeugt, dass wir viel besser sind als Freiburg, aber das haben wir heute nicht gezeigt. Uns haben zehn Prozent gefehlt." Seine Mannschaft müsse lernen, in schwierigen Situationen die Kontrolle zu behalten. Das ist ihr am Samstag nicht gelungen.
Im ersten Satz gingen die Gäste in Führung, hatten am Ende aber mit 24:26 das Nachsehen. Dann entschieden sie die nächsten beiden Durchgänge für sich, lagen im vierten mit 6:1 vorn. Um wiederum den Sack nicht zuzumachen. Im Tiebreak geriet das Rhein-Main-Team ab 2:2 mit zwei, drei Punkten in Rückstand, der bis zum Schluss anhielt.
Freiburg hatte allerdings auch einen sehr guten Tag erwischt. Druckvoll agierend und vor allem in der Feldabwehr glänzend, sicherten sich die hochmotivierten FT-Spieler vor etwas mehr als 100 Zuschauern nicht unverdient den Sieg. Auch Ferradas zollte ihnen Anerkennung: ,,Kompliment an Freiburg." Mit dieser Leistung könne die Mannschaft ,,jeden in der Liga schlagen".
Rhein-Main Volley hatte erneut auf den verletzten Johannes Gruppe verzichten müssen und somit keine Alternative im Zuspiel. Doch verfüge sein Team über genügend Potential, so Ferradas, um in Freiburg zu gewinnen, ,,aber wir haben verloren und müssen das akzeptieren und daraus lernen."
Vor Weihnachten stehen den Hessen noch zwei Auswärtspartien bevor. Am 12. Dezember beim VC Dresden und am 19. Dezember beim SV Schwaig. Zwei Mannschaften ebenfalls aus der unteren Tabellenhälfte, gegen die es aber auch nicht leicht wird.
Schwaig überraschte am Wochenende zu Hause mit 3:2 gegen die L.E. Volleys, den Tabellenvierten aus Leipzig. Dresden verpasste gegen Dachau in fünf Sätzen nur knapp einen Heimsieg. Hinter Gotha und Rottenburg liegt das Feld der Zweiten Bundesliga Süd eng zusammen. Da muss Rhein-Main Volley die nächsten beiden Spiele schon gewinnen, um im ersten Drittel zu bleiben.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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