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15.02.2008
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Viel zu lachen hatten die Volleyballspieler der TG Rüsselsheim bei ihrem einjährigen Intermezzo in der Bundesliga bekanntlich nicht. An den 4. Februar 2006 indes denken viele der seinerzeit 1000 Zuschauer in der Walter-Köbel-Halle gerne zurück.
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Gleichwohl der Abstieg der zumeist chancenlosen Turngemeinde zu diesem Zeitpunkt quasi feststand, deutete die Mannschaft an jenem Samstagabend an, was in ihr steckte. SCC Berlin musste 98 Minuten ackern und sogar ein bisschen bangen, ehe der dreifache Deutsche Meister und Pokalgewinner mit einem 3:1 (23:25, 22:25, 25:23, 22:25)-Sieg in der Tasche die Heimreise in die Hauptstadt antreten konnte. Ergo steht zu befürchten, dass die Charlottenburger es morgen nicht wieder so spannend machen wollen, wenn es ab 20 Uhr am Untermain gegen Rhein-Main Volley geht.
Entsprechend blickt der Coach des Tabellenvorletzten auch bereits über die Partie gegen den Rangdritten hinaus. "Das Spiel in Königs Wusterhausen wird entscheidend sein", sagt Christian Metzger - wohl wissend, dass nur ein Erfolg am 23. Februar noch realistische Möglichkeiten auf ein Happyend eröffnet. Was nicht heißt, dass bei der drittletzten Hausaufgabe nicht alles versucht werde, eine (faustdicke) Überraschung zu landen. "Es wird schwer, aber ich sehe uns nicht chancenlos, denn auch solche Mannschaften haben Schwachstellen", so Metzger.
Warum es am vergangenen Sonntag in Leipzig nichts wurde, mit dem dringend benötigten vierten Saisonsieg, und die Betroffenheit nach dem 1:3 groß war, kann der Schwabe mit etwas Abstand gut erklären. "In der Endphase des ersten Satzes musste Jason Octave bei Führung von uns wegen Knieproblemen raus. Nach dem 1:1 haben die Leipziger dann nur noch Sprungflatter- aufschläge serviert und damit allen unseren drei Annahmespielern den Nerv gezogen."
Dass die Berliner, am Dienstag 3:2-Sieger gegen "Vizemeister" Düren, daran orientieren, steht angesichts von sechs Akteuren jenseits des 2-Meter-Gardemaßes kaum zu erwarten. "Die sind vor allem über die Mitte stark und haben mit einen der besten Zuspieler", sagt der "RMV"-Coach. Speziell das letztgenannte Lob wundert nicht, verbindet Metzger und SCC-Spielgestalter Jaroslav Skach doch eine enge Freundschaft aus gemeinsamen Tagen beim ASV Dachau. Bei den Hessen wird Sören Schneider nach ausgestandener Mandelentzündung wieder die Bälle verteilen, und auch sonst ist alles an Bord, was laufen kann. Mal sehen, wie die Gegenwehr diesmal ausfällt...
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Quelle: Main-Spitze
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