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26.01.2009
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"Das war heute natürlich ein dankbarer Gegner, das darf für uns kein Maßstab sein", betonte Thilo von Hagen, Trainer von Rhein-Main Volley, nach dem 3:0-Erfolg (25:17, 25:18, 25:16) seiner Mannschaft in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, über VGF Marktredwitz.
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Der Tabellenvorletzte hatte mit den Nachwehen einer Grippewelle in den Reihen seiner Spieler zu kämpfen und war dem Bundesligaabsteiger in allen Belangen unterlegen.
Die "Volleys" beendeten durch diesen Sieg ihre Negativserie von vier Pleiten und festigten so den siebten Tabellenplatz. "Wenn man das heute gesehen hat, kann man sich gar nicht vorstellen, wie Marktredwitz VCO Kempfenhausen geschlagen hat", wunderte sich der "RMV"-Trainer. Zu schwach präsentierte sich der Regionalligaaufsteiger sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Die drucklosen Aufschläge nutzten die Hausherren gnadenlos aus und punkteten fast nach Belieben. Allein Jan Liebscher wusste in Reihen der Gäste zu überzeugen, seine Teamkollegen schienen über weite Strecken der Begegnung einfach nur überfordert.
Nach dem knappen 3:2-Erfolg über Kempfenhausen hätten sechs Spieler des zehnköpfigen VGF-Kaders das Bett gehütet und seitdem so gut wie nicht mehr trainiert, wie auf der Homepage der Oberfranken zu lesen war. Ein Antrag auf Spielverlegung sei vom Ligabüro in Berlin abgelehnt worden, heißt es weiter. "Das ist natürlich schon frustrierend, wenn Du dreieinhalb Stunden Anfahrt hast und dann so auf die Mütze bekommst", hatte von Hagen Mitleid mit den Gästen, die mit lediglich acht Akteuren und ohne Trainer Pavel Barborka angereist waren, der nach einer Meniskusoperation noch außer Gefecht gesetzt war.
Den Hessen dürfte das egal gewesen sein, sie tankten nach vier Pleiten in Folge Selbstvertrauen für die schweren Partien gegen FT Freiburg und TuS Kriftel. "Die Sicherheit im Spiel wird in den nächsten beiden Begegnungen wichtig sein", weiß auch der "RMV"-Trainer. Denn so leicht wie gegen Marktredwitz wird es dann mit Sicherheit nicht mehr werden.
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Quelle: Main-Spitze
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