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08.11.2007
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Etwas ärgern wollten sie den SCC Berlin schon, doch letztlich setzte es am Mittwochabend eine deutliche 0:3 (14:25, 15:25, 19:25)-"Klatsche" für Rhein-Main Volley in der Volleyball-Bundesliga.
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Gerade einmal 61 Minuten dauerte die Partie, die die Berliner beherrschten. Der SC bleibt weiterhin daheim ohne Satzverlust. "Trotz der klaren Niederlage haben die Jungs ein ordentliches Spiel abgeliefert", wollte RMV-Manager Jan Wüntscher nicht zu hart mit der Mannschaft ins Gericht gehen. Den Spielern sei die Nervosität doch deutlich anzumerken gewesen, dazu gekommen sei noch eine gehörige Portion Respekt vor dem Tabellenzweiten. Die ungewöhnlichen Sichtverhältnisse in der Sporthalle Charlottenburg taten ihr Übriges, so dass der Aufsteiger allein im dritten Satz an der 20-Punkte-Grenze kratzte.
Die stark besetzte Berliner Mannschaft war zu jeder Zeit Herr der Lage. Routinier Jaroslav Skach wusste auf der Zuspieler-Position ebenso zu überzeugen wie Marcus Böhme als Mittelblocker. RMV-Diagonalangreifer Jason Octave konnte sich indes gegen die Berliner nicht wie zuletzt beim 3:0-Heimsieg seines Teams gegen den VC Leipzig in Szene setzen, der SCC hatte sich gut auf den 1,98 Meter großen Angreifer eingestellt, der sich ein ums andere Mal im gut aufgestellten Block der Gastgeber "festbiss".
RMV-Coach Christian Metzger versuchte zwar immer wieder mit Tim Wacker Abwechslung in den Angriff seiner Mannschaft zu bringen, doch die Hauptstädter ließen sich nicht verwirren und brachten den Sieg sicher nach Hause. Wüntscher gewann dem Spiel trotz der Pleite etwas Positives ab: "Unsere Aufschläge waren schon wie im Spiel gegen Leipzig deutlich besser als zu Beginn der Saison. Wir müssen jetzt nach vorne schauen und versuchen, das Spiel am Samstag zu gewinnen." Auch Zuspieler Sören Schneider, der zwar mit in die Hauptstadt gefahren, letztendlich aber nicht zum Einsatz gekommen war, richtete seinen Blick bereits auf das Spiel gegen Netzhoppers Königs Wusterhausen, die ihre gestrige Begegnung gegen VC Leipzig mit 1:3 Sätzen verloren haben und in der Tabelle nur zwei Punkte vor der Mannschaft von Rhein-Main Volley rangieren: "Das Spiel müssen wir einfach abhaken und am Samstag besser spielen."
Der SCC Berlin war eindeutig noch eine Nummer zu groß für die Hessen, gegen die Netzhoppers kann sich der Aufsteiger schon eher Chancen auf einen Sieg ausrechnen. Mit einem Sieg könnte die Mannschaft von Christian Metzger an den Netzhoppers vorbeiziehen und zumindest einen kleinen Schritt in Richtung Klassenverbleib machen.
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Quelle: Main-Spitze
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