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Wilmas wilde Worte

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"RMV" pfeift auf dem letzten Loch

27.02.2008
Der sportliche Abgesang ist an- gestimmt: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird heute Abend zum vorerst vorletzten Mal unter erstklassigen Vorzeichen in der Walter-Köbel-Halle am Volleyballnetz agiert. Um 20 Uhr wird dort Generali Haching vorstellig. Zugegeben - theoretisch kann Gastgeber Rhein-Main Volley das Abstiegsgespenst noch verscheuchen. Doch der Kreis derjenigen, die auf einen Sieg der Hessen gegen die Bayern mehr als ein paar Euro wetten würde, ist äußerst klein. Der Tabellenvierte, im südlichen "Dunstkreis" von München angesiedelt, hat acht der zurückliegenden neun Partien gewonnen und nur gegen den souveränen Bundesliga-Krösus VfB Friedrichshafen passen müssen. Dagegen läuft das "RMV"-Team seit sieben Spieltagen dem vierten Erfolgserlebnis hinterher und pfeift seit dem 0:3 in Königs Wusterhausen obendrein auch noch personell auf dem letzten Loch.

Entsprechend geben sich Coach und Mannschaftskapitän auch keinerlei Hingespinsten hin. "Natürlich werden wir die Chance nutzen, sollte sich eine ergeben. Aber Haching ist enorm stark und ich bin Realist", sagt Christian Metzger. Dessen verlängerter Arm auf dem Neun-mal-Neun-Meter großen Spielfeld sieht es ähnlich: "Eine kleine Hoffnung gibt´s noch, aber das ist sehr unwahrscheinlich", bekennt Mittelblocker Andreas Kolle. Dies nicht zuletzt im Wissen darum, dass es womöglich keinen Ersatz für Ralph Nothhaft (dreifacher Bänderriss) und Außenangreifer Christian Günther (Blinddarm-Op) geben wird. "So wie´s ausschaut, wird Jason Octave in die Mitte gehen und Tim Wacker diagonal spielen", so Metzger.

Dass der Auf- und Quasi-Absteiger sich selbst in optimaler körperlicher wie psychischer Verfassung nicht viel hätte ausrechnen können, ist der Erinnerung an das Hinrundenspiel geschuldet. Obwohl die Gäste in Unterhaching "gar nicht schlecht" gespielt hätten, wie Metzger anmerkt, war nach 64 Minuten alles vorbei. Beim 3:0 (25:21, 25:14, 25:18) glänzten im Generali-Trikot der Australier Steve Keir sowie Diagonalangreifer Curt Toppel. Der US-Boy war kurz zuvor aus Italien verpflichtet worden, nachdem sich die Hachinger "Galionsfigur" Michael Mayer Ende November unverhofft aus dem Kader von Trainer Mihai Paduretu verabschiedet hatte. Prompt klopfte Christian Metzger beim Ex-Nationalspieler an: "Es gab einen losen Kontakt, aber die Sache hatte sich schnell erledigt." Ob das auch für die heutige Partie gilt?
Quelle: Main-Spitze
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