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Wilmas wilde Worte

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"Nötig wäre schon eine ordentliche Summe"

15.01.2009
Ein illustrer Kreis aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kam am Dienstagabend in einem Restaurant in der Horlache zusammen. Eingeladen zum Sponsoren-Dinner "Genießen in drei Sätzen" hatte Zweitligist Rhein-Main Volley, dessen Spieler selbst in der Küche Hand anlegten. Den Weg von Nieder-Olm nach Rüsselsheim gefunden hatte unter anderem auch Werner von Moltke (72). Der Zehnkampf-Europameister von 1966 ist seit 1997 Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV).

Waren Sie mit den Kochkünsten der "RMV"-Volleyballspieler zufrieden?

von Moltke: Ja, das hat Spaß gemacht. Ich wurde heute zum ersten Mal von Athleten bedient. Damit zeigen die Spieler Solidarität gegenüber dem Verein und den Sponsoren. Das finde ich sehr gut.

Wie oft haben Sie die Mannschaft seit der Umbenennung am Netz agieren sehen?

von Moltke: In den vergangenen zwei Jahren habe ich die Mannschaft vier- bis fünf Mal spielen sehen.

Woran liegt es, dass es offenbar nicht gelingt, im Rhein-Main-Gebiet eine Männermannschaft mit Perspektiven in der ersten Liga zu platzieren?

von Moltke: Dazu bräuchte eine Mannschaft ein Umfeld wie in Wiesbaden und Prominente sowie Sponsoren, die dahinter stehen. Außerdem braucht man auch ein bisschen Glück und muss auch mal ein Spiel gegen einen stärkeren Gegner gewinnen.

Hat der DVV-Präsident eine Idee, wie das Ziel vielleicht doch noch zu erreichen wäre?

von Moltke: Es wären Leute nötig, die schnell mitmachen und relativ viel Geld in die Hand nehmen. Nichts utopisches, aber doch schon eine ordentliches Summe.

Wo steht das deutsche Volleyball im Jahr nach der ersten Olympia-Teilnahme einer deutschen Männer-Nationalmannschaft seit 1972?

von Moltke: Ich sehe unsere Nationalmannschaft momentan auf den Plätzen zwölf bis 15 in der Welt. Wir haben einen neuen Trainer mit internationaler Erfahrung, der die polnische Nationalmannschaft von Platz 20 auf Platz drei in der Welt gebracht hat. Mit ihm werden wir hoffentlich die Qualifikation für Olympia 2012 in London schaffen.

Rekordmeister VfB Friedrichshafen hat in dieser Saison schon einige ungewohnte Rückschläge erlebt. Haben die anderen aufgeholt?

von Moltke: Die anderen Mannschaften haben in der Tat aufgeholt. Der Favoritenkreis in der Bundesliga hat sich auf vier bis fünf Mannschaften erweitert. Aber nach soviel Erfolgen ist so ein Einruch absolut normal; das sollte man deshalb auch nicht überbewerten.

VfB-Trainer Stelian Moculescu wird künftig auch das Nationalteam Rumäniens betreuen. Wie bewerten Sie das?

von Moltke: Ich finde das gut, dass er als gebürtiger Rumäne seinem Heimatland hilft. Er ist hier seinen Weg erfolgreich gegangen, nach so vielen Jahren braucht sich ein Trainer eben auch auf. Wir vom Deutschen Volleyball-Verband werden ihn nach zehn turbulenten Jahren als Bundestrainer auf alle Fälle noch richtig verabschieden. Ohne ihn stünde der deutsche Volleyball nicht da, wo er jetzt steht.

Was trauen Sie Rhein-Main Volley in dieser Zweitligasaison noch zu?

von Moltke: Ich weiß, dass sich Thilo von Hagen als Trainer unheimlich engagiert. Es wäre schön, wenn die Mannschaft einen Platz im oberen Mittelfeld erreichen und sich langfristig etablieren könnte. Für den DVV wäre es eine gute Sache, wenn eine Mannschaft aus dem Rhein-Main-Gebiet in der ersten Männer-Bundesliga mitspielen würde.
Quelle: Main-Spitze
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Termine

22.09. Saisonstart 2012/13

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Aktuelle Ergebnisse

TG 1862 Rüsselsheim 2
L.E. Volleys 3
TG 1862 Rüsselsheim 3
VC Eintracht Mendig 1

Tabelle 2009 / 2010

1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
14. VCO Kempfenhausen2:50
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