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01.12.2008
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Zwei Tage nach dem überraschenden 3:2-Erfolg über das Nationalteam des Emirats Katar wurde die bislang weiße Heimweste von Rhein-Main Volley von einem zweitklassigen nationalen Gegner massiv beschmutzt. GSVE Delitzsch triumphierte in der Köbel-Halle 3:0 (25:21, 29:27, 25:21).
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"Heute haben wir völlig verdient verloren", redete "RMV"-Trainer Thilo von Hagen nach der unerwartet deutlichen Pleite seiner "Volleys" gegen die Nordsachsen nicht um den heißen Brei herum. Diese lieferten nicht unbedingt ihre schlechteste Saisonleistung ab, doch die "diversen Wellentäler" (von Hagen) verschafften den sehr konstant spielenden Gästen den entscheidenden Vorteil. Durch die erste Heimniederlage "RMV" in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, vom zweiten auf den vierten Tabellenplatz ab und verlor den Anschluss an Tabellenführer TV Bühl.
"Mich hat vor allen Dingen die Art und Weise geärgert, wie wir verloren haben. Wir hatten von Beginn an eine schlechte Körpersprache", legte von Hagen den Finger in die Wunde. Besonders Carlo Wiese, der den verletzten Jan Dörmer auf der Außenposition vertrat, hatte einen schlechten Abend erwischt und wurde im zweiten Satz durch Nachwuchsspieler Jan Bauer ersetzt, der aber kurz darauf wegen Schmerzen im Daumen wieder das Feld räumen musste. Auch von Hagen selbst konnte nach seiner Einwechslung zum Beginn des dritten Satzes dem Spiel keine Wende mehr geben. "Wir haben den zweiten Satz leider sehr leichtfertig verspielt", trauerte der "RMV"-Coach den beiden vergebenen Satzbällen im zweiten Durchgang nach. Zuvor hatten die "Volleys" bereits 15:10 in Führung gelegen, aber durch gravierende Fehler die Delitzscher wieder ins Spiel gebracht.
Besonders Außenangreifer Jens Andrä und Sebastian Reichstein auf der Diagonalposition brachten die Abwehr der "Volleys" ein ums andere Mal in Verlegenheit. "Die beiden haben wir nie richtig in den Griff bekommen. Wir haben es aber auch nicht verstanden, Delitzsch richtig unter Druck zu setzen", gestand der "RMV"- Trainer. Nachdem der Erstliga-Absteiger zuletzt immer wieder durch seinen Kampfgeist verloren geglaubte Spiele noch umbiegen konnte, hat er im GSVE-Team seinen Meister gefunden. Ein Sieg über den arabischen Meister macht also noch keinen Sommer - und noch lange keinen Aufsteiger.
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Quelle: Main-Spitze
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