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23.02.2009
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Die erhoffte Revanche ist geglückt. Und das, trotz einer "katastrophalen Trainingswoche", wie "RMV"-Coach Thilo von Hagen nach dem 3:0-Sieg (25:17, 25:18, 25:18) seiner Mannschaft über TuS Durmersheim frank und frei einräumte.
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"In der Woche haben wir wie eine Thekenmannschaft trainiert, aber für heute hat´s gereicht", konstatierte der Vorsitzende, Übungsleiter und Standby-Zuspieler von Rhein-Main Volley nach der letztlich überaus einseitigen Begegnung in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd. Zu schwach präsentierte sich die badischen Gäste, die "heute wie ein Absteiger gespielt haben", so von Hagen. "Es ist kaum vorstellbar, dass wir gegen diese Mannschaft in der Hinrunde 0:3 verlieren konnten", wunderte sich der "RMV"- Coach ob der phasenweise desolaten Vorstellung des Tabellenelften. "In der Hinrunde haben sie um eine Klasse besser gespielt und wir waren nicht gut vorbereitet gewesen", so von Hagen.
Am Fastnachts-Samstag waren die akut abstiegsbedrohten Durmersheimer jedenfalls nicht in der Lage, die "Volleys" erneut zum Narren zu halten, auch wenn ihnen der Wille, dagegen zu halten, nicht abzusprechen war. "Das ist eine der sympathischsten Mannschaften in der Liga, weil sie immer fair spielen und nicht diskutieren", lobte von Hagen das sportlich faire Verhalten der "TuSler". Das änderte natürlich nichts an der Tatsache, dass die Gäste gegen die heimischen Außangreifer Tim Wacker und Johann Löwen zu keiner Zeit des Spiels ein Mittel fanden, was schon die halbe Miete für den Bundesliga-Absteiger bedeutete.
Echte Spannung kam so vor etwa 70 Zuschauern in der Walter-Köbel-Halle nicht auf, die "kein wirklich schönes Spiel sahen", wie von Hagen eingestand, der neben sich nur sieben weitere Spieler rekrutieren konnte. Jörn Freiwald fehlte aufgrund einer Bänderverletzung, Jan Dörmer saß zwar in voller Montur auf der Bank, hatte aber unmittelbar vor der Partie signalisiert, dass an einen Einsatz aufgrund von Leistenbeschwerden nicht zu denken sei. So rückte Thomas Weigel wie schon gegen Bühl auf die Mittelblocker-Position und Carlo Wiese nahm Dörmers Position ein.
Nach dem zwölften Erfolg nahm sich der "RMV"-Trainer die Zeit für ein kleines Zwischenfazit. "Die Saison ist für uns schon jetzt aufgrund der bisher erzielten Siege positiv gelaufen. Jetzt müssen wir uns überlegen, was wir wollen: Die Runde einfach ausklingen lassen, oder versuchen, nach oben noch etwas zu bewegen." Der Teamgeist stimme bei Rhein-Main Volley, lediglich der dünne Kader bereitet dem 37-Jährigen etwas Sorgen. Für die nächste Spielzeit wünsche er sich deshalb eine etwas ausgeglichenere Mannschaft. Ob das auch umzusetzen sei, könne er allerdings nicht sagen.
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Quelle: Main-Spitze
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