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10.03.2009
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Selbst viele Fußball-Zweitligisten spielen vor deutlich weniger Zuschauern: 10000 Besucher verfolgten im westfälischen Halle das Volleyball-Pokafinale zwischen Generali (Unter)-Haching und Moerser SC, in dem ein langjähriger Rüsselsheimer den größten Erfolg seiner Karriere feiern konnte.
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Christian Günther, im Sommer von Zweitligist Rhein-Main Volley in den Münchner Süden gewechselt, bejubelte den 3:1-Triumph - und fand ausnahmsweise (in seiner Main-Spitze-Kolumne "Günni schlägt auf" war er für markige Formulierungen bekannt) mal keine Worte: "Das war unglaublich; so ´was lässt sich nicht in Worte fassen."
Ein Einsatz im "deutschen Wimbledon blieb dem 24-Jährigen allerdings verwehrt, "Unser Trainer wagt nicht so gerne Experimente", erzählt Universalspieler Günther, der einst die TG Rüsselsheim in die erste Liga schlug. Die strenge Linie von Haching-Coach Mihai Paduretu führt schon die gesamte Saison dazu, dass der Wetzlarer die meiste Zeit auf der Bank Platz nehmen muss. "Natürlich ist das nicht erfreulich, aber ich komme klar damit", sagt Günther, der nicht weniger als fünf aktuelle Nationalspieler sowie "Oldie" Marco Liefke, der 250 Mal für die deutsche Auswahl auflief, vor sich hat. "Bis zu meiner Verletzung im Dezember war ich auf einem guten Weg, danach wurde es nicht gerade einfacher." Der frühere deutsche Jugendmeister hatte einen Meniskusschaden im rechten Knie.
Sein Sportmanagement-Studium in Erding läuft gut. Wie es nach der Saison sportlich weitergeht, weiß Günther noch nicht. Sein Vertrag läuft bis 2010. "Es wird nach dieser Spielzeit Gespräche geben. Dann sehe ich weiter." Eine Rückkehr ins Rhein-Main-Gebiet und vielleicht sogar nach Rüsselsheim sei nicht ausgeschlossen: "Ich habe noch sehr guten Kontakt zu Thilo von Hagen und verfolge die Ergebnisse von Rhein-Main Volley. Es freut mich, dass sie den Umbruch so gut verkraftet haben. Denn Rüsselsheim ist immer noch Heimat für mich." Zunächst aber steht das nächste große Ziel an - der DM-Titel.
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Quelle: Main-Spitze
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