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30.11.2009
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Haben sie vor zwei Wochen beim Spitzenreiter VC Gotha um zwei Ballpunkte einen 3:0-Sieg verpasst, so blieben die Zweitliga-Volleyballer von Rhein-Main Volley diesmal ohne Satzverlust und präsentierten sich in ihrem letzten Heimspiel des Jahres souverän.
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Die Mannschaft um Trainer Luis Ferradas knüpfte an ihre starke Leistung in Gotha an. Dem Gymnasialen Sportverein Ehrenberg (GSVE) aus Delitzsch gaben sie nach 76 Minuten mit 3:0 (25:22, 25:22; 25:20) das Nachsehen.
Damit feierte der ehemalige Erstligist den siebten Sieg im zehnten Spiel und zog mit dem Tabellenvierten punktgleich. Nur ein Satzgewinn trennt ihn noch von Delitzsch. Zu Spitzenreiter Gotha weist Rhein-Main Volley vier Zähler Rückstand auf, zum Zweiten TV Rottenburg II sind es zwei. Auch mit den L.E. Volleys aus Leipzig haben sie das gleiche Punktverhältnis.
Mehr als 200 Zuschauer sahen in der Rüsselsheimer Köbel-Halle ein tolles Spiel auf hohem Zweitliga-Niveau mit vielen gelungenen Ballwechseln. In den ersten beiden Sätzen lieferten sich die beiden Teams lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ehe die Gastgeber die Schlussphasen bestimmten und jeweils mit 25:22 die Oberhand behielten. ,,Da waren wir in den entscheidenden Phasen besser, vor allem im Block", freute sich Ferradas. Eine deutliche Führung brachte seine Mannschaft im dritten Durchgang sicher nach Hause.
Der Trainer lobte alle Spieler und sprach von einer ,,fantastischen Leistung". Vor allem, wie solide sein Team aufgetreten ist, beeindruckte ihn: ,,Das ist das Volleyball, das ich spielen will." In allen Elementen habe sein Team konsequent agiert, habe sich keinen Durchhänger geleistet und war auch ,,mental sehr stark".
Den starken Gästen aus Nordsachsen begegnete der Tabellenfünfte mit einer gelungenen Aufschlag- und Blocktaktik. Die beiden stärksten Angreifer von Delitzsch, Sebastian Reichstein und Jens Andrä, hatte er gut im Griff. Das Rhein-Main-Team kann nun gestärkt den nächsten drei Auswärtspartien entgegen blicken. In Freiburg, Dresden und Schwaig trifft es vor der Weihnachtspause auf drei Gegner aus der unteren Tabellenhälfte.
Auf Johannes Gruppe muss das Ferradas-Team allerdings wohl vorerst verzichten. Der Zuspieler zog sich wenige Stunden vor der Partie gegen Delitzsch bei einem privaten Unfall eine Handverletzung zu. So musste Sören Schneider durchspielen, hat seine Aufgabe aber gut gemeistert.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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