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Wilmas wilde Worte

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"Das wird im Kopf entschieden"

14.12.2007
Wer erlebt eine "schöne Bescherung"? Neun Tage vor Heiligabend wird für eine Mannschaft in der Volleyball-Bundesliga fast schon aller Tage Abend sein. Mit Rhein-Main Volley und Hamburg Cowboys treffen am Samstag (20 Uhr) in der Köbel-Halle die Tabellenletzten aufeinander.
Obwohl den Aufsteigern noch jeweils eine Partie in der Hin- und die komplette Rückrunde bleibt, um ihre aktuell missliche Lage zu verbessern, so sind die Möglichkeiten für punktuelle Zuwächse aufgrund der Gesetzmäßigkeiten im Oberhaus begrenzt. Entsprechend viel steht hüben wie drüben auf dem Spiel, und nach Lage der Dinge kann sich nur der Gewinner noch realistische Chancen auf eine zweite erstklassige Spielzeit ausrechnen. Da die bislang sieglos gebliebenen Gäste die erste Saisonhälfte Anfang Januar gegen den mitgefährdeten Neuling VC Bad Dürrenberg-Spergau (6:14) beschließen, könnte eine Pleite am Vorabend des 3. Advent die Hessen (2:18) mit einer Hypothek von sechs Punkten Rückstand in die Rückrunde gehen lassen.

Von einem "Finale" im Abstiegskampf will Christian Metzger indes nicht sprechen. "Dafür stehen noch viel zu viele Spiele aus. Aber natürlich ist das ein extrem wichtiges Spiel für uns", sagt der "RMV"-Trainer. Anders sieht das Cowboys-Manager Jan Schneider: "Wir müssen gegen Rhein-Main und Bad Dürrenberg gewinnen - sonst war´s das." Da sich die Brisanz dieser Partie schon länger abgezeichnet hat, war Metzger vor zwei Wochen extra nach Eltmann gefahren, um die Cowboys bei zwei Testspielen (3:1/1:3) gegen die dortige SG zu filmen. "Sehr zum Verdruss des Hamburger Trainers", schmunzelt Metzger.

Seine Erkenntnisse: Obwohl lediglich der aus Eltmann gekommene Ex-Nationalspieler Sven Glinker über große Erfahrung verfüge, "ist das keine schlechte Mannschaft. Das, was sie machen, machen sie wirklich gut. Und sie haben zweimal unglücklich 2:3 verloren. Aber ich bin nicht zuletzt nach dem Pokalspiel gegen Berlin und den Trainingseindrücken dieser Woche überzeugt, dass wir Mittel und Wege finden werden, sie zu schlagen. Ich freue mich auf das Spiel, das in weiten Teilen im Kopf entschieden wird."

Dass die Norddeutschen vor zwei Jahren beide Duelle gegen die TG Rüsselsheim 3:2 gewannen, dem misst Thilo von Hagen kaum Bedeutung bei. "Beide Teams haben sich stark verändert", sagt der weiterhin kommissarische "RMV"-Vorsitzende. Am Samstag wird der 36-Jährige aus der Funktionärs- in die Aktivenrolle schlüpfen und sich als zweiter Zuspieler bereit halten. "Ich war zwar in dieser Woche zweimal im Training, aber topfit bin ich natürlich nicht. Und ich hoffe eigentlich, dass ich nicht ran muss", so von Hagen. Über die Alternative ist Metzger froh, dem am Samstag eventuell sogar erstmals ein dritter Mittelblocker zur Verfügung steht. Im Gespräch waren der zum Aufstiegskader zählende Jakub Strelczyk (Rhein-Main Volley II) und der vor zwei Jahren bei der TG sporadisch aufgetauchte Martin Berkenkamp.
Quelle: Main-Spitze
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12. TSV Friedberg16:36
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