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25.08.2011
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Hallo, ihr Lieben!
Hier bin ich wieder – Wilma, die zarteste Versuchung, seit es… Ja, von wegen, da macht mir doch schon wieder so eine dumme Kuh die Position als internationale Vorzeigeamazone streitig. Erst dieser lila Pausenfüller und jetzt Yvonne. Da kommt so ein Rindvieh kurz vom Trimm-Dich-Pfad ab, und schon erscheinen sämtliche Zeitungen mit braun-weiß gefleckter Sonderbeilage. Wo waren denn die ganzen Reporter, als ich mich damals im Grand Canyon verlaufen hatte und nur durch eine schmerzhafte Selbstamputation überleben konnte? Zum Glück waren es nur meine orangeroten Achselhaare, die ich abschneiden musste, nachdem sie sich in einer Brombeerhecke verfangen hatten.
Jedenfalls hat da auch keiner Brad Pitt oder ein ähnliches Kaliber mit dem Hubschrauber abgesetzt, damit der mich zurück in die Zivilisation lockt. Trotzdem war ich aber von Anfang an strikt dagegen, dass das Yvonnche zum Abschuss freigegeben wird. Da gibt es doch wirklich humanere oder in diesem Fall bovinalere Methoden: Keule drüber, dass die Hörner wackeln, und bis die wonnige Yvonne wieder aufwacht, ist sie schon wieder zurück im heimischen Stall. Da hätten noch nicht mal meine indischen Großtanten Wilmasheeba und Mahawilma etwas dagegen. Denen bleibt Yvonne heilig, und ihr: Bleibt wild!
Eure Wilma
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