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13.05.2009
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Hallo, ihr Lieben!
Das hat man nun davon: Da kümmert man sich die ganze Saison lang als Mutter der Kompanie um alles, schmiert jeden Samstag Brote für die Satzpausen und passt am Spielfeldrand auf, dass die Zuschauer auch immer lieb zu meinen Jungs von rhein-main volley sind – und dann sitzt man am Muttertag mutterseelenallein zuhause! Nicht einmal Thilo von Hagen, mit dem ich mir zuletzt das Sorgerecht geteilt hatte, hat angerufen, geschweige denn mir morgens das Frühstück mit Dodo-Eiern und Mammutschinken ans Bett gebracht, wie sich das normalerweise gehört. Ich wette, das wäre Mutter Beimer nie passiert.
Aber vielleicht nimmt man mir die Mutterrolle auch einfach nicht ab, da ich es durch hartes Training und gesunde Ernährung geschafft habe, mir bis heute meine begehrenswerte Figur mit ihren perfekten weiblichen Rundungen zu erhalten. Wahrscheinlich sehen die Jungs in mir eher so eine Art gut gebaute große Schwester, um die sie von den Spielern anderer Mannschaften, die gern einmal mit mir ausgehen würden, beneidet werden. Da kann ich Ihnen natürlich nicht böse sein und mache mich beschwingt auf zu meiner Gymnastikgruppe. Schließlich will ich in der nächsten Saison einen Spagat zeigen. So bleibe ich auch nach meinen Wechseljahrtausenden gelenkig, und ihr: Bleibt wild!
Eure Wilma
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