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25.03.2009
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Hallo, ihr Lieben!
Mit vor Zorn bebendem Busen schreibe ich euch heute diese Zeilen. Ich bin nämlich einem Betrugsfall von ungeahntem Ausmaß auf die Spur gekommen. Opfer ist neben mir das wirklich schöne Neanderthal-Museum in Mettmann. Die Leutchen dort haben nämlich vor einigen Tagen ganz stolz eine Gefährtin für ihr männliches Hauptexponat (übrigens ein entfernter Cousin von mir) präsentiert. Und jetzt haltet euch fest: Die Dame hat sich doch tatsächlich unter meinem Namen dort eingeschlichen! Natürlich habe ich sie auf dem Fotos sofort identifiziert: Es handelt sich um meine an dieser Stelle bislang zu Recht unerwähnt gebliebene Erzfeindin Hilda.
Die konnte es schon zu unserer Tanzstundenzeit nicht ertragen, dass ich mit meinen fein ondulierten roten Achselhaaren immer hübscher und beliebter war als sie. Ich weiß gar nicht, wie oft sie später auf meinen Namen Unmengen von Einweg-Feuersteinen aus dem Versandhauskatalog bestellt oder mir Dutzende Mammut-Pizzas in meine Penthöhle hat liefern lassen. Ihre jetzige Aktion schlägt allerdings wirklich dem Fass die Krone ins Gesicht! Zum Glück habe ich kein Interesse an einem internationalen Skandal, aber ich werde wohl in der Sommerpause einmal dort vorbeischauen und der lieben Hilda ein paar Takte sagen. Eins fällt mir, und bestimmt auch euch, heute jedenfalls besonders leicht: Bleibt wild!
Eure Wilma
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