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04.01.2012
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Hallo, ihr Lieben!
Jetzt ist es da, das neue Jahr. Und schon geht es los mit der Miesmacherei. Einige sehen für 2012 sogar den Weltuntergang am 21. Dezember voraus und berufen sich dabei ausgerechnet auf den Maya-Kalender. Soll ich euch mal etwas über die Maya erzählen? Im späten 15. Jahrhundert habe ich auf Einladung des Goethe-Instituts (ich habe mich damals auch gefragt, warum das so hieß) eine Vortragsreise zum Thema "Chili-Wildschwein und andere neue Köstlichkeiten der transkontinentalen Küche" nach Mittelamerika gemacht. Gleich mehrere Tage musste ich dort am Flughafen ausharren, weil die Herrschaften vom Empfangskomitee mal eben das Ankunftsjahr verwechselt hatten!
Da bleibe ich doch lieber bei meinem Biene-Maja-Kalender, in dem ist am 21. Dezember maximal ein Honigbonbon hinter dem Türchen versteckt. Und auch sonst bin ich für 2012 verhalten optimistisch. Sogar für die europäische Finanzkrise habe ich Hoffnung, wenn den Banken jetzt im großen Stil frisches Kapital zufließt, weil alle Politiker plötzlich ihre privat gewährten Kredite umschulden. Ich werde auch gleich einmal bei meiner Hausbank nach Sonderkonditionen für Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens nachfragen und mir endlich meinen größten Wunsch erfüllen: Ein Cabrio-Dach für meine geliebte Köbelhöhle. Bleibt mir auch 2012 gewogen, und: Bleibt wild!
Eure Wilma
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