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17.08.2011
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Hallo, ihr Lieben!
Fast hätte ich es diese Woche nicht geschafft, euch meine üblichen launigen Zeilen zukommen zu lassen. Ich habe nämlich als Aufbauhelferin auf der Rüsselsheimer Kerb angeheuert. Ihr braucht euch aber keine Sorgen zu machen, ich leide trotz der jüngsten Börsenturbulenzen nicht unter Geldnot. Schließlich habe ich mein Vermögen schlauerweise schon vor einigen Jahrhunderten bei der südamerikanischen INKA DiBa in Gold angelegt. Genauso wenig habe ich den Job aus Langeweile oder wegen fehlender Sozialkontakte außerhalb der Volleyballsaison angenommen. Wenn ich menschliche Nähe brauche, muss ich mich doch nur bei der Post in die Schlange stellen.
Das Ganze ist vielmehr Teil meines Vorbereitungsprogramms für die diesjährigen Mainland Games am ersten Septemberwochenende. Ich muss den Schotten doch endlich zeigen, wo die Keule hängt, und will mich dabei nicht allein auf die geballte Wucht meines angeborenen Rubenskörpers verlassen. In dem Zusammenhang habe ich für mich die neue Trendsportart Schiffschaukelbremsing entdeckt und nutze jede Gelegenheit, meinen Body zusätzlich zu stählen. Ich hoffe, dass ich bei all der schweißtreibenden Arbeit noch Zeit und Muße finde, die Kerb auch feiernderweise zu genießen. Ihr könnt ja einfach mal nach mir Ausschau halten, und ansonsten: Bleibt wild!
Eure Wilma
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