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17.12.2008
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Hallo, ihr Lieben!
Draußen vom Walde, da komm ich her... steige dann direkt vor meiner schicken Penthöhle in exklusiver Stadtrandlage ins Taxi und lasse mich direkt zum Flughafen oder Bahnhof chauffieren, um zum Weihnachtsshopping in die Metropolen Europas durchzustarten. Dachtet ihr etwa, wir Steinzeitfrauen wären von gestern und würden in der Mammutsänfte durch die Fußgängerzone walzen? Als internationale Repräsentantin von rhein-main volley kaufe ich meine Geschenke natürlich nur in gut sortierten Fachgeschäften. Allerdings bin ich selbst da mit der Auswahl nicht immer zufrieden.
So konnte ich bisher nirgends einen Hornhauthobel in Übergröße für meine Cousine Olga finden. Und den Säbelzahntigerfelltabak, den sich meine Opa Wilhelm so gern in die Pfeife stopft, scheint auch keiner mehr zu führen. Für die Wochenblatt-Redaktion habe ich überhaupt noch nichts, da bleibt wohl nur ein Gutschein für eine von mir persönlich durchgeführte Entspannungsmassage. Aber zumindest das Weihnachtsessen mit meinen Jungs in den "Jahn-Stuben" ist super gelaufen, auch wenn es keinen Wildschweinbraten gab. Dafür habe ich zum Nachtisch noch die Kegelbahn zerlegt. Macht euch dort doch auch mal einen schönen Abend, und – bei aller Besinnlichkeit: Bleibt wild!
Eure Wilma
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