|
16.11.2011
|
Hallo, ihr Lieben!
Dieser Rücktritt war wirklich überfällig nach der quälenden Warterei. Eine ganze Nation liegt sich in den Armen, Europa atmet auf, die Finanzmärkte reagieren erleichtert – aber genug vom 1. FC Köln und Wolfgang Overath. Reden wir lieber über Silvio Berlusconi. Beziehungsweise Solarium-Silvi, wie ich ihn gelegentlich nenne. Oder war das doch diese RTL-Supertalent-Jurorin? Egal, als das Aus von Berlusconi verkündet wurde, habe ich jedenfalls sofort eine gute Bekannte angerufen und nachgefragt: Bedeutet das jetzt das Ende von Busenfreundschaften, Bunga-Bunga und Pizza Margherita, Antonia Rados?
Das spricht man Bizza, hat sie mich mit ihrem alpenländischen Akzent korrigiert, konnte mich aber ansonsten beruhigen. Schließlich wird es ja einen Nachfolger geben. Hape Kerkeling hat allerdings bereits abgewinkt. Außerdem ist mit Miro Klose auch schon ein deutscher Entwicklungshelfer in Italien im Einsatz. Udo Jürgens könnte es machen, der ist Österreicher und hat zumindest den gleichen Frauengeschmack wie "Berlustconi". Was macht der jetzt überhaupt im Ruhestand? Vom Cavaliere zum Gondoliere? Oder brütet er schon mit Howard Carpendale als Chefberater über einem Comeback-Plan? Davon bleiben nicht nur die Italiener hoffentlich verschont, denen ich deshalb heute zurufe: Rimanere selvaggio!
Eure Wilma
|