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20.07.2011
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Hallo, ihr Lieben!
Habt ihr euch am Sonntag auch gefragt, wie es die Bundeskanzlerin geschafft hat, noch kurz vor der "Lindenstraße" in Berlin ein Interview in der ARD zu geben und wenig später frisch geföhnt im Frankfurter Frauenfußball-WM-Stadion zu sitzen? Regelmäßige Leser meiner Kolumne im Rüsselsheimer Wochenblatt werden es sich schon gedacht haben: Natürlich bin ich in dieser terminlichen Notlage mal wieder mit Perlenkette und Hosenanzug als Angie-Double eingesprungen. Ich verrate allerdings nicht, ob beim Interview oder auf der Tribüne… Den japanischen Endspielsieg habe ich als weltweite Vorkämpferin für Frauenrechte und Emanzipation aber auf jeden Fall bejubelt.
Immerhin habe ich schon während der Steinzeit im Frauenzentrum der Volkshochschule Natsushima Töpferkurse für Berufseinsteigerinnen gegeben. Wilma-san haben mich meine Schülerinnen damals ehrerbietig genannt, nicht zu verwechseln mit Mama-san. Da sich die japanischen Restaurants aber standhaft geweigert haben, Wildschwein-Sushi auf ihre Speisekarten zu setzen, und sich irgendwann auch meine XL-Wohngemeinschaft mit Mothra, Godzilla und Gamera aufgelöst hat, bin ich dann doch nach Europa zurückgekehrt. Hier freue ich mich nach Frauenfußball jetzt endlich wieder auf Männervolleyball. Im September geht es wieder los in der Köbelhöhle, also: Bleibt wild!
Eure Wilma
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