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18.03.2009
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Hallo, ihr Lieben!
Bei euch muss man wirklich aufpassen, was man schreibt. Bei jeder noch so kleinen Randbemerkung wird gleich neugierig nachgehakt. So haben mich jede Menge Anfragen zu den Tricerachips, meinem Lieblings-Fernsehsnack, erreicht, die ich vorige Woche beiläufig erwähnt hatte. Da dieses superleckere Knabberzeug aus unverständlichen Gründen seit mehreren Jahrzehntausenden nicht mehr im Handel erhältlich ist, verrate ich euch deshalb jetzt ausnahmsweise, wie man Tricerachips ganz leicht selbst herstellen kann. Zunächst einmal braucht man einen gut abgehangenen (natürlich aus Altersgründen verstorbenen) Triceratops.
Früher mussten wir dafür im Supermarkt einfach nur an das Regal mit den Vogelbeckendinosauriern gehen, heute müsst ihr euch eben etwas einfallen lassen – Museum, Klonen, oder so… Aus dem großen Nackenschild sticht man kleine kreisrunde Plätzchen aus, den Rest spendet man am besten der "Tafel". Die Plätzchen legt man unter ein Sofakissen und sitzt sie etwa drei bis vier Wochen lang schön platt. So ist übrigens der Begriff "Couch Potatoes" entstanden. Danach sind die Chips nicht nur schön kross und luftig – man hat sie auch schon griffbereit, wenn man sich gerade "Pangaea sucht den Superstar" oder etwas ähnliches anschaut. Lasst es euch schmecken, und: Bleibt wild!
Eure Wilma
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